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Office familial stellt Beratung für Familien ein

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FreiburgAuf Ende Juni hat das Office familial seinen Dienst für Familienberatung geschlossen und die beiden Mitarbeiter, die zusammen zu 30 Prozent angestellt gewesen waren, entlassen. Dies wurde vergangene Woche anlässlich der Generalversammlung des Vereins bekannt gegeben. Grund für die Schliessung sei die Tatsache, dass die finanziellen Reserven des Vereins aufgebraucht seien und der Staat die Finanzierung des Angebots nicht übernehmen könne, schreibt das Office familial in einer Medienmitteilung.

«Der Verein bedauert diese Situation und den damit verbundenen Wissensverlust», heisst es weiter. Allein im Jahr 2007 habe der Dienst 456 Beratungen durchgeführt.

Weniger Spenden und höhere Fixkosten

Das Office familial habe ein bewegtes Jahr hinter sich, so die Verantwortlichen. Nach dem Weggang von Sonja Hungerbühler Ende 2007 hat Elisabeth Reber die Geschäftsführung übernommen (FN vom 5. Dezember).

Das Vereinsjahr 2007 schloss mit einem Defizit ab. Gründe sind gemäss Mitteilung die rückläufigen Spenden und die steigenden Fixkosten. Dank der Loterie Romande habe man die Dienstleistungen aufrechterhalten können.

Für Eltern, Ehepaare und Familien

Der Verein Office familial wurde 1913 gegründet und hat zum Ziel, Familien und Einzelpersonen in schwierigen Lebenssituationen zu begleiten und zu unterstützen. Nach der Schliessung der Familienberatung führt er noch einen Mütter- und Väterberatungsdienst (Säuglingsberatung) für die Gemeinde Freiburg sowie die umliegenden Gemeinden, die kantonale Eheberatungsstelle und einen Dienst für Familienmediation. Die Gebühren, die für diese Leistungen erhoben werden, sind nicht kostendeckend. Das Office familial ist auf Spenden und Subventionen (Kanton und Gemeinden) angewiesen. cs

Wer das Office familial unterstützen will, kann dies ab sofort in Form einer Mitgliedschaft tun. Der Mitgliederbeitrag von 20 Franken ist auf das Postcheckkonto 17-344-8 zu überweisen.

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