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«Oft fehlt die Sympathie»

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CSP Sense zieht Bilanz der Wahlen

Wahljahre seien für kleine Parteien wie die CSP immer strenge Jahre, hielt Präsident Erich Bapst in seinem Jahresbericht einleitend fest. Mit den Nationalrats- und den Verfassungsratswahlen mussten in den vergangenen Monaten zwei wichtige Wahlereignisse bewältigt werden.

Langwierige Verhandlungen
über Listenverbindungen

Bei den Nationalratswahlen sorgte die eingegangene Listenverbindung «Mitte-links-Allianz» für mehr Gesprächsstoff als die volle, qualitativ hochstehende, sechsköpfige Kandidatenliste. Weil man sich einen Alleingang mathematisch nicht leisten konnte, sei nach langwierigen Verhandlungen diese Listenverbindung zustande gekommen.

Man habe mit dieser Konstellation das kleinere Übel gewählt und mit der glänzenden Wahl von Hugo Fasel damit letztlich auch Recht bekommen, sagte Präsident Erich Bapst.

500 Listenstimmen fehlten

Auch für die Wahl in den Verfassungsrat stieg die CSP mit einer vollen Liste ins Rennen. Das erklärte Ziel von sechs Sitzen wurde hier aber nicht erreicht. Knapp 500 Listenstimmen fehlten zum sechsten Sitz. Der massive Zuwachs der SVP, welche gleich auf Anhieb drei Sitze eroberte, sei hier wohl ausschlaggebend gewesen.

Mit dreizehn verschiedenen Interventionen waren die CSP Grossrätinnen und Grossräte auch im vergangenen Jahr sehr aktiv, stellte Grossrat Rudolf Vonlanthen in seinem Bericht fest. Kritik übte er an der fast gänzlich fehlenden Sympathie der andern Parteien gegenüber der CSP im Kantonsparlament aus. Es sei deutlich zu Tage getreten, dass bei Wahlen in die verschiedenen Verwaltungsräte die CSP kaum auf Unterstützung aus anderen Parteien zählen könne. «Wir müssen uns daher fragen, was uns die Listenverbindungen mit der SP in verschiedenen Wahlen bringen, wenn wir im entscheidenden Moment nicht auch einmal auf ihre Sympathie zählen dürfen.»

Familie und Bildung
reicht nicht mehr aus

Im Weiteren gelte es, die bisherige CSP-Politik neu zu überdenken, meinte Grossrat Vonlanthen. Sich heute lediglich mit Familien- und Bildungspolitik auseinander zu setzen, reiche gegenwärtig nicht mehr. Mit Ausnahme einer Partei hätten mittlerweile auch alle anderen Parteien Familie und Bildung auf ihre Banner geschrieben, führte er aus. Daher gelte es, sich vermehrt auch allen anderen anstehenden Themen zu stellen.

Mit einem Gewinn von 4600 Franken schliesst die von Kassier Stefan Roux unterbreitete Jahresrechnung 1999 ab. Den Sektionen werden im Hinblick auf die Gemeinderatswahlen vom kommenden März, die Bezirksbeiträge erlassen, was sich im Budget mit einem Verlust von 1000 Franken niederschlagen wird.

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