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Osternest – natürlich einfach schön

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Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Osternester kann jeder. Überall. Nicht so perfekt wie ein Vogel es basteln würde, aber auch voll biologisch. Das nehmen wir vom Treffen mit der Freiburger Floristin und Journalistin Petra Salvisberg mit. Die folgende Anleitung funktioniert sowohl für das klassische Landei wie auch für den urbanen Kreativtyp. Denn die Natur liegt vor der Haustür, auch in der Stadt, betont Salvisberg. Für das Gelingen braucht es bloss einen wachen Blick, Spass am Sammeln und eine Stunde Fertigungszeit. Los gehts!

Die FN begleiten Petra Salvisberg ins Palatinat-Quartier in der Stadt Freiburg. Nur wenige Schritte entfernt von der autobefahrenen Murtenstrasse steht eine Birke. In der Böschung wächst hohes Gras, das stellenweise bereits vertrocknet ist. Auf dem Boden liegen Vogelfedern. Die Floristin hebt Birkenzweige und Federn vom Boden auf, schneidet ein bisschen Gras ab und packt alles in ihren Korb. «Das Sammeln ist das Schönste, am liebsten wäre ich Berufssammlerin», erzählt die 38-jährige. Dabei kommen ihr die Ideen für ihre Kreationen. «Wenn ich das Material in den Händen halte, fühle ich, wie es beschaffen ist, und weiss, was sich daraus machen lässt.» Sie geht nicht mit einer fixen Vorstellung hinaus, «denn die Osterglocken blühen nicht immer zur gleichen Zeit». Zudem darf man in Privatwäldern nur mitnehmen, was auf dem Boden liegt, und auch das nur in Massen. Weniger Freude dürfte auch der Gartenbesitzer haben, wenn seine prachtvollen Blumen plötzlich verschwunden sind.

Nur organisches Material

Jetzt geht es zurück ins Blumenatelier von Petra Salvisberg. Dort liegt bereits das restliche Material für das Osternest bereit. Die Weidenkätzchen stammen aus dem Rückschnitt des Nachbargartens, die Wachteleier hat die Floristin gekauft. Grundsätzlich versucht sie für ihre Kreationen nur organisches Material zu verwenden, also keinen Draht.

Die Floristin windet die Birkenäste nun zu einem Kranz. Zunächst stellt sie mit einigen Zweigen das Grundgerüst her, sodann wickelt sie um diesen Kreis immer mehr Zweige. Dabei sollte nicht immer an derselben Stelle angesetzt werden, weil der Kranz dort sonst zu dick wird. Nach ein paar Runden flicht Salvisberg trockenes Gras ein. «Das gibt dem Kranz das Nesthafte. Vögel verwenden ja auch verschiedene Materialien, wenn sie ein Nest bauen. Nur dass ihre Nester noch perfekter sind.» Danach folgen wieder ein paar Runden mit Birkenästen. Dann werden drei Stöckchen in das Kranzinnere eingespannt, die so einen sternförmigen Boden bilden. Das Kranzinnere wird mit einem kleineren Kränzchen ausstaffiert.

Dekorieren nach Lust und Laune

Ist das alles erledigt, kommt die Kür: Salvisberg verziert das Osternest mit Weidenkätzchen, die sie in den Kranz steckt. Dabei sollten die Äste hinter den Blüten abgeschnitten werden, um die Schnittstellen zu kaschieren. Das Nest kann aber auch mit Primeln, Stiefmütterchen oder anderen Blumen dekoriert werden. Weil diese aber schnell verblühen, rät Salvisberg, ein kleines Weckglas in die Mitte des Kranzes als Vase zu stellen. In diesem Fall braucht das Nest keinen Boden. Ansonsten legt Salvisberg ins Nestinnere Moos, Wachteleier und eine Traubenhyazinthe, deren Zwiebel sie von der Erde befreit und hin und wieder befeuchtet, damit die Blume länger hält. Und fertig ist das Nest! Frohe Ostern!

Zur Person

Journalistin des Magazins Schweizer LandLiebe

Petra Salvisberg ist 38-jährig und lebt in Freiburg. Sie arbeitete während zwölf Jahren als Radiomoderatorin. 2013 machte sich die gelernte Floristin selbständig. Unter anderem schreibt sie für das Magazin Schweizer LandLiebe, wo sie regelmässig ihre Kreationen veröffentlicht. Derzeit arbeitet sie an einem Dekobuch für den Verlag Ringier Axel Springer.

rsa

 

 

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