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Papierige und Elektronische

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Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Autor: Nicole Jegerlehner

Die Zeit des Jahreswechsels ist die Zeit der Agendenwahl. Die Agenda ist wichtig, denn sie sagt viel über ihre Besitzerin oder ihren Besitzer aus. Früher war die Frage: Praktisch oder schön, gross oder klein? Heute sind die Kategorien anders: Da gibt es jene, die bei einer Terminsuche ihr intelligentes Telefon zücken – samt integrierter Langzeitagenda. Und die anderen, die in den Läden nach einer neuen, ebenso schönen oder ebenso praktischen Agenda wie jener aus dem laufenden Jahr suchen. Auch diese neue Agenda aus Papier wird nur ein Jahr abdecken, mehr nicht. Und Termine müssen von Hand eingetragen werden, auch wöchentlich wiederkehrende Termine. Auf der elektronischen Agenda reicht da ein kleiner Befehl, und der Termin wird automatisch für jeden Donnerstag um 17 Uhr notiert – bis in alle Ewigkeit. Wie praktisch.

Die Papierfans tragen mit ihrer Agenda auch ihr Erlebtes mit sich: Blättern sie statt zur Woche 52 fälschlicherweise zur Woche 50, so werden sie mit einem kurzen Blick daran erinnert, was in dieser Woche so alles los war. Die Elektronikfans hingegen gleiten mit ihrem Stift hin zum gewünschten Datum, ohne dabei einen Blick auf das Programm der einzelnen Tage zu erhaschen.

Der grosse Unterschied zwischen den Mentalitäten von Papierigen und Elektronischen zeigt sich spätestens dann, wenn sie einen gemeinsamen Termin eintragen. Wer auf Papier schreibt, notiert «10 Uhr Sitzung». Der Elektronische wird dann noch fragen: «Wann ist die Sitzung zu Ende?» Denn seine Agenda verträgt keine offenen Termine. Wenn der Chef «Sitzung 10 bis 12 Uhr» einträgt, ist das nichts Beunruhigendes. Wenn aber der Liebste plötzlich notiert: «Nachtessen mit Nicole, 20 bis 23 Uhr» – ja, spätestens dann wird klar: Papierige und Elektronische ticken völlig anders.

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