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Papiliorama setzt auf Affen und Palmen

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Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Autor: Helene Soltermann

Ein Papiliorama-Besuch steht meistens dann an, wenn es zu kalt für einen Besuch im Freibad ist. Dies soll sich bald ändern: Die Papiliorama-Stiftung in Kerzers will auch bei schönem Wetter Besucher anziehen. Dafür hat das Papiliorama den Masterplan «Outdoor» entworfen, wie Direktor Caspar Bijleveld gestern vor den Medien sagte. Das Herzstück dieses Plans ist das Projekt «Kerzers Beach». Geplant ist ein über 1000 Quadratmeter grosser Schwimmteich für die Besucher. Der Teich wird durch natürliche Filter gereinigt, die Hälfte davon ist für die Besucher reserviert. In einer Felswand mit Vogelnistplätzen sollen sich künftig Uferschwalben und Eisvögel niederlassen. Auch für die Badegäste entsteht eine attraktive Umgebung: Ein Sandstrand mit Palmen, ein Babybecken und ein Restaurant mit einem typisch mexikanischen Dach aus Palmblättern sollen ein tropisches Ambiente ins Papiliorama bringen.

Wacklige Hängebrücken

Gestern fiel der Startschuss für das rund 500 000 Franken teure «Outdoor»-Projekt. Papiliorama-Direktor Bijleveld weihte zusammen mit einer fünften Klasse aus dem bernischen Jegenstorf den neuen Affenparcours ein. Was ein Affe wohl problemlos schafft, verlangt von den Kindern Geschicklichkeit: Sie müssen auf dem Parcours verschiedene Hindernisse überwinden, ohne am Boden abzustehen. So müssen sie etwa über eine wacklige Hängebrücke oder über einen sich drehenden Baumstamm balancieren.

100-grämmiges Äffchen

Der Parcours soll den Kindern die Affen näherbringen. Neben den Hindernissen stehen Informationstafeln zu verschiedenen Affenarten. So wird etwa erklärt, dass das Zwergseidenäffchen, die kleinste Affenart der Welt, 15 Zentimeter gross ist und mit 85 bis 100 Gramm gerade mal so viel wie eine Tafel Schokolade wiegt. Am Ende warten Informationen zum grössten Affen – dem Berggorilla. Berggorillas bringen ein Gewicht von bis zu 200 Kilogramm auf die Waage, erfährt der Leser auf der Informationstafel.

Die Schüler, die bei der gestrigen Einweihung den Affenparcours absolviert haben, waren viel mehr mit ihrer Trittsicherheit beschäftigt als mit den Informationstafeln rund um die Affen. An Bewegung hat es ihnen beim Papiliorama-Besuch sicher nicht gemangelt.

Der Parcours erfordert das Geschick eines Äffchens.Bild Vincent Murith

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