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Parlament will Denkmalschutznicht aufweichen

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Um auf die Klimaerwärmung zu reagieren und die Energieeffizienz zu verbessern, soll die Freiburger Gesetzgebung so angepasst werden, dass Solaranlagen auf geschützten Gebäuden möglich sind. Diese hatten Solange Berset (SP, Belfaux) und David Bonny (SP, Prez-vers-Noréaz) in einer Motion gefordert. Doch es bleibt vorläufig alles so wie bisher: Der Grosse Rat lehnte gestern die Motion mit 37 Nein- gegen 24 Ja-Stimmen ab.

Er folgte dabei mehrheitlich den Erklärungen von Staatsrat Jean-Pierre Siggen (CVP): Freiburg müsse die Weisungen des Bundes befolgen. Gemäss diesen sei aber das Montieren von Solarzellen auf geschützten Gebäuden nicht verboten, so Siggen. Sie dürften einfach keine grössere Beeinträchtigung darstellen. «Das muss laut Bund geprüft werden. Der Denkmalschutz muss die Situation individuell anschauen, um Lösungen zu finden, nicht um sie zu verhindern», sagte Siggen. Wie er sagte, sei bei Gesuchen für Solaranlagen auf geschützten Gebäuden die Antwort in 20 Prozent klar Nein, in 20 Prozent klar Ja und in den restlichen 60 Prozent gebe es Spielraum.

Solange Berset hatte kritisiert, dass man aufgrund des Denkmalschutzes zu viele Möglichkeiten zur Nutzung von erneuerbarer Energie verpasse. Dabei gebe es heute durchaus technische Lösungen, um die Schönheit eines Gebäudes nicht zu beeinträchtigen. Claude Chassot (CSP, Villarsel-le-Gibloux) meinte, es gebe heute akzeptable Lösungen mit farblichen Anpassungen.

Gilberte Schär (SVP, Murten) attestierte der Motion zwar lobenswerte Absichten, sie sagte aber auch: «Ich kann mir nicht vorstellen, dass die Dächer des Stedtli Murten von Solaranlagen zugedeckt werden.»

Laurent Dietrich (CVP, Freiburg) mahnte: «Die Tür darf nicht zu weit geöffnet werden. Der heutige Rahmen reicht. Es gibt immer noch genügend Potenzial auf nicht geschützten Gebäuden.»

uh

 

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