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Parlamentarier in Gewissensnot, Konzernlobby jubiliert

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Ermutigend ist, dass ein grosser Teil der jüngeren Generation bedrohende Struktur- und Kulturveränderungen rascher und objektiver beurteilt, als Ältere. Als Rentner stelle ich fest, dass nebst durchaus kompetenten Parlamentarierinnen und Parlamentariern andere wiederum in ihrer Funktion überfordert sind oder aus rein persönlichen Gründen als Marionetten dienen. Mehrfachrollen als Volks- und Unternehmervertreter sowie Lobbyisten sind oft nur eigennützig und bringen demokratische Souveränität sogar in Schieflage. Aus moralischer und ethischer Sicht betrachtet, kann kaum jemand mit sauberem Gewissen zulassen, dass Konzerne mit Sitz in der Schweiz Menschenrechts­verletzungen praktizieren und Umweltstandards missachten, ohne dafür haften zu müssen.

Sind unsere Parlamentarier wirklich nicht in der Lage, oder aus rein wirtschaftlichen Interessen nicht willens, dem Stimmvolk einen umfassenden rechtlich durchsetzbaren Gegenvorschlag zur Initiative vorzulegen? Wollen wir den international guten Ruf der Schweiz grobfahrlässig aufs Spiel setzen? Diverse Predigten von Ständerat Ruedi Noser, Gegner der Initiative, habe ich im Parlament und in Medien mitverfolgt. Meine Gedanken schwebten zurück ins Mittelalter. Sofort erinnerte ich mich wieder an Scheinheilige und falsche Propheten.

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