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+ Paul Schafer-Pürro, Oberschrot

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Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Nach der Schulzeit in Plaffeien verbrachte er einige Zeit bei Bauern im Welschland, wo er auch die französische Sprache erlernte. Später kehrte er auf den elterlichen Hof zurück, um seinen Vater tatkräftig zu unterstützen. Er besuchte die Rekrutenschule und leistete als Trainsoldat auch Aktivdienst.
Im November 1949 vermählte er sich mit Louise Pürro, die ihm eine gute und wohlwollende Gattin war. Dem glücklichen Ehepaar wurden acht Kinder geschenkt. Er war ein liebevoller, fürsorglicher und besorgter Gatte und Vater. Trotz harter Arbeit fand er immer genügend Zeit für seine grosse Familie. Er war kein Mann der grossen Worte. Doch Nächstenliebe, der Glaube an Gott und die Naturverbundenheit waren ihm wichtig. Diese Werte vermittelte er auch bei der Erziehung seiner Kinder.
Bei der neu gegründeten Firma Dominik Raemy fand er lange Jahre Arbeit auf dem Bau. Später arbeitete er bis zur Pensionierung im Betrieb seines Sohnes. Paul war lange Jahre Aktivmitglied im Arbeiterverein, in der Feuerwehr sowie im Jahrgängerverein.
Er war ein geselliger Mensch. Jassen, tanzen, singen machten ihm Freude. Viele Familienfeste wurden gefeiert, bei welchen er spontan eine dankbare Rede hielt. Auf seine grosse und intakte Familie war er stolz. Stets waren ihm all seine Kinder und Grosskinder herzlich willkommen.
Viele Jahre konnte Paul Schafer den wohlverdienten Ruhestand mit seiner geliebten Frau geniessen. Miteinander unternahmen sie kleine und auch grössere Reisen sogar ins Ausland. Auch Ferien in den Bergen und am Meer durfte er erleben. Er war ein gläubiger Mensch. Regelmässig war sein Gang zum Gottesdienst und zahlreich die Besuche in der Muttergottesgrotte. Trotz Gebrechen und Beschwerden wünschte er sich in die Kirche zu gehen, nahe beim Herrgott zu sein, um Kraft und Gottvertrauen zu schöpfen.
Von mehreren Spitalaufenthalten hat er sich jeweils immer wieder gut erholt. Wegen seiner Parkinson-Erkrankung war Paul die letzten zwei Jahre auf Hilfe angewiesen. Dank der liebevollen und fürsorglichen Betreuung seiner Gattin und Familie mit Unterstützung der Spitex durfte er seinen Lebensabend in seinem geliebten Heim verbringen. Er wusste dies sehr zu schätzen und war dafür stets von ganzem Herzen dankbar. In den letzten zwei Monaten liessen seine Kräfte merklich nach. Seine letzten Spaziergänge, welche er so liebte, wurden immer beschwerlicher.
Unerwartet, doch friedlich schlief er am 9. Juni 2005 in den Armen seiner geliebten Gattin ein. Ein gutes Herz hat aufgehört zu schlagen.

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