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«Pause» für Lottospieler in Murten

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Untertitel: Im Hotel Enge werden vorerst keine Lottos mehr durchgeführt

Autor: Von PATRICK HIRSCHI

«Wir haben den Lottobetrieb vorübergehend eingestellt», erklärt Veranstalter Olivier Eltschinger gegenüber den FN. Dies sei allerdings kein definitiver Entscheid.

Eltschinger begründet den Schritt damit, dass der Gewinn zu gering ausgefallen sei. «Für die Vereine ist kaum je etwas übrig geblieben», sagt er. Zwar seien die Anlässe jeweils gut besucht gewesen. Aber die Leute hätten zu wenig Karten gekauft – nur etwa vier im Durchschnitt.

Zu hohe Gewinnausschüttung?

Nun seien Diskussionen im Gange, um allenfalls ab Februar den Lottobetrieb wieder aufnehmen zu können. Olivier Eltschinger könnte sich vorstellen, das Ganze in einem etwas kleineren Rahmen weiterzuführen – vielleicht mit weniger hohen Preissummen, wie er sagt.

Für Eltschinger ist die nahe Lotto-Konkurrenz im Expodrom von Muntelier kein Grund für den schlechten Geschäftsgang. «Die Kunden kommen ja von weit her, aus Neuenburg und Bern», sagt er. Das Einzugsgebiet sei gross genug für zwei Veranstalter.
Blasius Ehrsam, der Wirt des Hotels Enge, will sich zum Sachverhalt nicht gross äussern. Mit Eltschinger habe er einen Vertrag bis April, bestätigt er gegenüber den FN. Ehrsam will nicht von Vertragsbruch sprechen. «Das ist Sache meiner Anwälte», meint er dazu.
Bis Anfang Oktober veranstaltete Eltschinger zusammen mit seinem Geschäftspartner Leonardo Brancato die Lottos im Expodrom in Muntelier. Nach einem Streit mit Expodrom-Besitzer Fernando Wyssbrod wich man in die Enge aus, während Wyssbrod von diesem Zeitpunkt an selber Lottos im Expodrom durchführte (siehe FN vom 11. Oktober). Der damalige Wechsel des Lottobetriebes ging äusserst geräuschvoll über die Bühne – Polizei und Anwälte inbegriffen.

Keinerlei Probleme in Muntelier

Fernando Wyssbrod sieht seine damalige Aussage bestätigt, dass zwei Lottos auf derart engem Raum am gleichen Abend nicht rentieren können. «Die Mehrzahl der Leute kommt halt nach wie vor ins Expodrom. Für Lottos in der Enge braucht es warscheinlich eine längere Anlaufzeit», lautet sein Kommentar. Seine Lottoveranstaltungen würden gut laufen und meistens auch einen stattlichen Gewinn für die Vereine abwerfen.

Wyssbrod hatte damals ebenfalls Interesse gehabt, in der Enge Lottoabende zu organisieren, und Blasius Ehrsam ein Angebot gemacht. Zum jetzigen Zeitpunkt wisse er aber noch nicht, ob er darauf zurückkommen wolle, fügt Wyssbrod hinzu.

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