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People to People ermöglicht einen Kulturaustausch der besonderen Art

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Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Autor: Mireille Rotzetter

People to People International (PTPI) (siehe Kasten) organisiert für Jugendliche Reisen in die ganze Welt. Wichtigstes Ziel ist der Austausch der Kulturen. Zwei 17-jährige amerikanische Schülerinnen reisen in diesem Rahmen momentan durch Europa. Vom 11. bis 14. Juli machten die beiden jungen Frauen, Marina und Madeleine, Halt in Düdingen und wurden von der Gastfamilie Vonlanthen herzlich aufgenommen.

Mit Händen und Füssen

Die FN konnten sich für ein Gespräch mit der Tochter der Gastfamilie und den beiden Schülerinnen treffen. «Ich war selbst zweimal in Amerika und habe dort sehr viel Gastfreundschaft erfahren», erzählt die 24-jährige Patricia Vonlanthen. Deshalb habe sie letztes Jahr auf ein Inserat von PTPI in den FN reagiert und ihre Familie überzeugt, zwei Reisende aufzunehmen.

Patricia und ihre Familie erfuhren im Vorfeld ausser deren Namen nichts über die Schülerinnen. Dies erfordere eine gewisse Spontaneität, man fände aber schnell heraus, was die Schülerinnen mögen, so Patricia Vonlanthen. Doch sei es nicht immer ganz einfach zu entscheiden, wie man den Reisenden die Heimat präsentieren soll: «Zeigt man ihnen die Normalität oder versucht man, sie mit Touristenattraktionen zu entertainen?»

Die Gastfamilie hat einen Mittelweg gewählt und mit den beiden Amerikanerinnen einige Ausflüge unternommen. «Sie waren noch nie in Europa. Das ist schön, sie haben über Dinge gestaunt, die für uns ganz normal sind», erzählt Patricia Vonlanthen. Auch das Essen hätten die jungen Frauen genossen. «Das gemeinsame Kochen haben die beiden sehr geschätzt. In Amerika scheint man das nicht zu kennen.»

Die Verständigung mit der Gastmutter habe zu witzigen Situationen geführt. «Wir haben uns mit ihr hauptsächlich mit Händen und Füssen verständigt, was aber sehr gut geklappt hat», lacht Marina.

Vier Länder in 19 Tagen

Marina und Madeleine erleben so manches auf ihrer Tour durch Europa. Sie sind Teil einer zirka 40-köpfigen Gruppe, die Italien, Österreich, die Schweiz und Frankreich bereist. Nur in der Schweiz kommen sie zu Gastfamilien, in den anderen Ländern übernachten sie in Hotels und bleiben meist nur für eine Nacht. Das sei ziemlich stressig, erzählt Madeleine. Ihr gefällt es deshalb in der Schweiz auch am besten. «Man hat mehr Zeit für alles und ist nicht immer in einer so grossen Gruppe unterwegs.»

An Europa fasziniert die jungen Frauen vor allem die reiche Kultur. «In Amerika ist alles neu und wild zusammengewürfelt. Schöne, alte Gebäude kennen wir kaum», erzählt Marina. Ein Höhepunkt für die beiden war der Besuch der Jazz-Parade: «Das war ein cooles Musikfestival!»

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