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Personal in Bellechasse stösst an Grenzen

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Autor: Arthur zurkinden

Freiburg Der Grosse Rat widersprach dem Staatsrat am Dienstag nicht, als das Postulat der FDP-Grossrätinnen Antoinette de Weck und Nadine Gobet überwiesen wurde.

Laut Katharina Thalmann-Bolz (SVP, Murten) sind auch die Massnahmen für die bedingte Entlassung gut, wurde doch eine beratende Kommission für die Abklärung der Gemeingefährlichkeit geschaffen. Sie entdeckte als Mitglied der Verwaltungskommission der Strafanstalt Bellechasse dennoch eine Schwachstelle: «Das Personal stösst psychisch wie physisch an Grenzen», gab sie zu bedenken. «Es besteht Handlungsbedarf. Die Sicherheit kann nur gewährleistet werden, wenn genügend Personalressourcen zur Verfügung gestellt werden», fuhr sie fort und wies darauf hin, dass immer ein Restrisiko bleiben wird. Damit sprach sie auch den Mordfall Lucie an.

Justizdirektor will Dossiers sehen

Staatsrat Erwin Jutzet ist es auch ein grosses Anliegen, dass gemeingefährliche Verbrecher bei einem Urlaub oder bedingter Entlassung nicht rückfällig werden. «Ich will die Dossiers sehen, bevor ein gemeingefährlicher Verbrecher oder Wiederholungstäter in den Urlaub geschickt oder bedingt entlassen wird», führte der Justizdirektor aus.

Erwin Jutzet ist sich des Personalmangels bewusst. Er konnte mitteilen, dass im Rahmen des vorzeitigen Strafvollzugs in Bellechasse 25 neue Stellen geschaffen werden. Zudem schliesst er nicht aus, den Personalmangel mit privaten Sicherheitsleuten zu überbrücken.

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