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Peter Jecklin – einer der Stars des Films

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In Prag, mitten in neuen Dreharbeiten, fand Peter Jecklin die Zeit, uns via E-Mail einige Fragen über sein Leben und sein Schaffen als Schauspieler zu beantworten. «Das Drehbuch zum Film ‹Die letzte Pointe› habe ich im Juli 2016 erhalten», schreibt er uns, «also nur knappe zwei Monate vor Drehbeginn!» Jecklin war von Regisseur Rolf Lyssy für die Rolle des Balz Sommer vorgesehen. Die langjährige Freundschaft mit dem Filmregisseur Rolf Lyssy erleichterte Jecklin seine Entscheidung: Er nahm das Angebot freudig an.

Nicht immer wählerisch

Vom Drehbuch bis zur Fertigstellung des Films dauerte es ganze drei Jahre. Mehrere Drehbuchfassungen, Finanzierung, Drehvorbereitung, Dreharbeiten, Postproduktion und Kinoauswertung – bis ein Film im Kino gezeigt werden kann, fliesst viel Wasser die Sense hinunter. Dieses aufwendige Prozedere nehmen wir beeindruckt zur Kenntnis.

Offiziell hat Herr Jecklin in 33 Filmen mitgespielt. So genau weiss er es nicht: «Es könnten auch ein paar mehr gewesen sein.» Als Schauspieler könne man nicht immer wählerisch sein. «Wenn zu Hause der Kühlschrank leer ist und die Miete bezahlt ­werden muss, schluckt man halt die Kröten, um Kröten zu verdienen.»

Seine erste Rolle in einem Spielfilm hat Herr Jecklin erst als Fünfzigjähriger gespielt: Im Film «Grounding» zum Untergang der Swissair schlüpfte er in die unangenehme, aggressive und unsympathische Figur des Rico Prader. «Man mochte, was und wie ich spielte», schreibt er. Nun war er ein richtiger Filmschauspieler!

Josef und Wilhelm Tell als Start

Seine Karriere hatte eigentlich schon ganz früh begonnen, und zwar im Kindergarten: Ausgerechnet er, der schüchterne Peter, musste im Krippenspiel den Josef spielen. Mit der ach so schüchternen Maria an der Hand erwachte plötzlich sein schauspielerisches Talent.

Auch die markante Rolle des Wilhelm Tell, die er als Zehnjähriger spielen durfte, brachte seine Mitschüler zum Staunen. Er musste also schauspielerische Fähigkeiten besitzen, die es nun zu wecken galt! «Seither wollte ich nie mehr etwas anderes tun, als Theater zu spielen.» Bevor er endlich seinen Traum ausleben konnte, musste er eher widerwillig eine Lehre zum Buchhändler machen.

Begonnen hat Peter Jecklin im Theater. «Theater ist reich. Man verdient zwar nicht sehr viel, aber die Themen der Stücke sind vielfältig und bereichern die Fantasie.» Die Schauspielerkarriere Jecklins nahm danach im besagten Film «Grounding» ihren Anfang. Schauspieler ist ein Beruf in der Öffentlichkeit. Das Lob des Publikums sei des Schauspielers grösster Lohn. «Manchmal jedoch rümpft das Publikum die Nase, und wir werden kritisiert, ausgepfiffen und ausgelacht», schreibt Jecklin. Die Schauspielerei sei nicht immer leicht und verlange robuste Nerven und Disziplin.

Trotzdem möchte Herr Jecklin nichts anderes sein als Schauspieler. «Ja, Schauspieler sein ist cool», antwortet er auf unsere Frage. Wir jedenfalls sind schon jetzt gespannt auf den Schauspieler Peter Jecklin im Film «Die letzte Pointe»!

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