Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

Pflegearbeit auf engerem Raum

Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Im Provisorium der Permanence in Merlach sieht es etwas mehr als eine Woche nach dem Umzug noch nicht ganz wie in einem Spital aus. Hierund da stehen unausgepackte Kisten. Techniker mischen sich unter das Spitalpersonal und die Patienten. Da und dort wird noch installiert und eingerichtet. Noch nicht alle Geräte konnten bisher wieder in Betrieb genommen werden. «Das Wichtigste ist jedoch da», versichert Franz Küng, Chefarzt der Permanence in Merlach. «Dass es am ersten Tag läuft wie immer, ist illusorisch. Viele Dinge funktionieren noch nicht, aber das ist normal. Ein Computertomograf (CT) braucht beispielsweise zwei Wochen, bis er wieder installiert ist», führt er aus.

Arbeit auf engem Raum

Trotz der Umzugsarbeiten in der Permanence scheint alles gut organisiert zu sein. Jeder hier weiss, was er zu tun hat. «Es ist ein geregeltes Nebeneinander, am Miteinander muss noch etwas gearbeitet werden», sagt Chefarzt Küng. «Die Strukturen haben sich verändert, es hat neue Teams gegeben, die erst lernen müssen, miteinander zu arbeiten. Dies geschieht zudem noch auf eher engem Raum.»

Die Zimmer werden vonmehreren Fachabteilungen parallel genutzt. Auf den Gängenstehen nebst den Kisten Stüh le für die wartenden Patienten bereit. Ob Spitalangestellte oder Patienten, alle müssen sich zuerst ihren Platz suchen. In den engen Platzverhältnissen sieht Chefarzt Küng jedoch auch Vorteile. «Auf engerem Raum kann man gute Arbeit leisten, da man zwangsläufig enger zusammenarbeiten muss», erläutert er. «Manwird zu einer engen Familie», bestätigt auch der Radiologiearzt Matthias Brändli. Auch vonseiten der Patienten ist dem Chefarzt der Permanence nach einer hektischen ersten Woche im Provisorium nichts Negatives bekannt. Aktiv befragt werden die Patienten zur Behandlung in der Permanence jedoch nicht. Wie die Zufriedenheit mit der Versorgung ist, wird sich in Zukunft zeigen.

Für Franz Küng steht das Wohl der Patienten stets im Vordergrund. Für die Zeit im Provisorium wünscht er sich, «dass eine optimale Patientenbetreuung auch während der Umbauphase gewährleistet werden kann». Dass die Qualität der Behandlung aufrechterhalten werden kann, dessen ist sich Chefarzt Küng jedoch sicher.

Die Stimmung auf der Notfallstation ist um zwei Uhr nachmittags eher ruhig. Hinter den Kulissen läuft jedoch einiges, wie sich vermuten lässt. Die Pflegefachfrauen hatten keine Zeit, um den FN über ihre Arbeitssituation im Provisorium Auskunft zu geben.

Alles geht seinen gewohnten Lauf. Zeit, um innezuhalten, bleibt keine.

«Dass es am ersten Tag läuft wie immer, ist illusorisch.»

Franz Küng

Chefarzt Permanence Merlach

Statistik: Bisher noch kein Rückgang der Patientenzahlen

S eit etwas mehr als einer Woche werden die Patienten der Permanence Murten in einem Provisorium neben dem Hauptgebäude behandelt. Dort wird der Betrieb während der dreijährigen Umbauphase des Spitals aufrechterhalten. Im Parterre des Provisoriums befindet sich die Permanence, wo eine ambulante Versorgung möglich ist, und das Röntgen. Im Obergeschoss können die Patienten Sprechstunden in Anspruch nehmen. Hier befindet sich auch das Labor des Spitals. Seit dem Umzug ins Provisorium wird kein 24-Stunden-Betrieb mehr angeboten – die Notaufnahme schliesst jeden Tag um 21.30 Uhr. Alle Patienten, die stationär behandelt werden müssen, werden zudem nach Tafers oder Freiburg verlegt. In Merlach gibt es also keine Übernachtungen mehr. Ein Rückgang der Patientenzahlen ist seit Beginn der Umbauarbeiten bisher nicht zu verzeichnen. Durchschnittlich 40 Personen nehmen pro Tag den Notfalldienst in Merlach in Anspruch und etwa 50 besuchen eine Sprechstunde. tt

Mehr zum Thema