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Pflegeheimbetten total ausgelastet

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Pflegeheimbetten total ausgelastet

Positiver Jahresabschluss der Stiftung St. Wolfgang

Die beiden Pflegeheime – Wolfacker in Düdingen und Sonnmatt in Schmitten – wie auch die dezentrale Pflegestation in Bösingen waren im 2003 zu 100 Prozent ausgelastet. Die Jahresrechnung der Stiftung St. Wolfgang schliesst mit einem Ertragsüberschuss von 199 000 Franken.

Von ANTON JUNGO

Vor einem Jahr war es im Verwaltungsrat der Stiftung St. Wolfgang zu einem Präsidentenwechsel gekommen. «Nach diesem Wechsel hat der Verwaltungsrat die Eckpfeiler seiner Zusammenarbeit neu definiert und die Zuständigkeiten geregelt», betonte der neue Präsident Hans-Ueli Marti gestern in Fendringen bei Bösingen in seinem ersten Jahresbericht.

Mit der Genehmigung des Baukredits für ein drittes Pflegeheim in Flamatt und der Eröffnung der Baustelle hat die Stiftung ihre Arbeit im Dienst der Betagten in den fünf Gemeinden des Unteren Sensebezirks fortgesetzt. Der Präsident hofft, dass mit dem Bau des neuen Heims der akute Bedarf an Pflegebetten für einige Zeit abgedeckt werden kann. Der Verwaltungsrat hat sich auch mit der Frage von Tagesheimplätzen auseinander gesetzt, aber noch keine Lösung gefunden.

100-prozentige Auslastung

Aus dem Jahresbericht von Geschäftsführer Johannes Martz geht hervor, dass die zwei Pflegeheime und die dezentrale Pflegestation voll ausgelastet waren. Im Heim Wolfacker in Düdingen stehen 42 und im Heim Sonnmatt in Schmitten 41 Betten zur Verfügung. Dazu kommen sieben Betten in der dezentralen Pflegestation in Bösingen. Auch die Ferienzimmer in den beiden Heimen waren fast zu 100 Prozent belegt.

Der Geschäftsführer hält in seinem Jahresbericht fest, dass in den Heimen ein gutes zwischenmenschliches Klima besteht. «Letztlich ist dies die Grundlage für eine menschenwürdige Betreuung der Menschen, die in den Heimen wohnen», betont er.

Johannes Martz konnte dem Stiftungsrat auch ein erfreuliches Rechnungsergebnis für das Jahr 2003 präsentieren. Bei einem Ertrag von 9,212 Millionen Franken und einem Aufwand von 9,013 Millionen Franken schliesst die Rechnung mit einem Gewinn von 199 000 Franken. «Es ist ausserordentlich positiv, in einer für die Gesundheitsbetriebe sehr schweren Zeit ein solch erfreuliches Jahresergebnis verzeichnen zu können», hielt er fest und wies darauf hin, das die Bereichsleiterinnen und -leiter erstmals Budgetverantwortung zu übernehmen hatten. Er sieht darin einen wichtigen Grund für das positive Gesamtresultat. Die Rechnung wurde vom Stiftungsrat einstimmig genehmigt.

Anders als bisher wird das Budget an einer separaten Sitzung – gegen Ende Jahr – genehmigt. Hans-Ueli Marti ist überzeugt, dass dadurch genauer budgetiert werden kann. Er wies auf die neuen Lohnansätze hin, wie sie der Staatsrat vor einer Woche veröffentlicht hat (vgl. FN vom 15. Mai). Hätte man das Budget für 2005 jetzt schon erstellt, hätten die neuen Lohnansätze nicht berücksichtigt werden können. Er fragt sich auch, wie das Problem der rückwirkenden Lohnanpassungen gelöst werden soll. Er sieht dadurch die Budgetsicherheit in Frage gestellt. Neu will der Verwaltungsrat auch einen Investitionsvoranschlag ausarbeiten. Er will dadurch anfallende Kosten – z. B. Erneuerungsarbeiten am Heim Schmitten – mittelfristig in den Griff bekommen.

Hans-Ueli Marti informierte weiter darüber, dass die Stiftung den Vertrag mit der Stiftung Les Buissonnets für die Benützung des ehemaligen Heims in St. Wolfgang für 24 Monate verlängert hat. Der Verwaltungsrat ist aber auf der Suche nach einer endgültigen Lösung für die Liegenschaft.

Heim Flamatt schon aus dem Boden

Jakob Schmutz, Präsident der Baukommission, orientierte über den Fortschritt der Bauarbeiten beim Heim in Flamatt und wies darauf hin, dass die Arbeiten im Zeitplan seien. Bis jetzt wurden vom bewilligten Kredit von rund 12 Millionen Franken (inklusive zentrale Wäscherei) Arbeiten in de Höhe von 4,4 Millionen vergeben.

Nun doch zentrale Wäscherei

An einer ausserordentlichen Sitzung vom 24. April 2003 ist der Stiftungsrat auf seinen früheren Entscheid zurückgekommen und richtet im Heim Flamatt nun doch eine zentrale Wäscherei ein. Dieser Rückkommensentscheid sei aus betriebswirtschaftlichen Gründen notwendig gewesen, meinte Hans-Ueli Marti. Es hat sich in der Zwischenzeit gezeigt, dass die Sanierung der Wäscherei im Heim Schmitten mit bedeutenden Kosten verbunden wäre. Jakob Schmutz seinerseits betonte, dieses zusätzliche Projekt bedeute sowohl für die Planer wie auch für die Firmen eine Herausforderung, die nicht unterschätzt werden sollte.

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