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Pflegeheime suchen gemeinsame Lösungen

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Von einer Quadratur des Kreises sprach Staatsratspräsident und Finanzdirektor Georges Godel gestern. Er zeigte anlässlich des Studientages des Kantonalverbandes der Alters- und Pflegeheime das Dilemma zwischen steigender Nachfrage und immer engeren finanziellen Ressourcen auf. Der Kanton wachse, und damit steige der Anteil der älteren und pflegebedürftigen Menschen. «Die Zukunft der Pflegeheime betrifft uns alle, auch wenn wir es damit nicht so eilig haben», sagte Godel.

Zurzeit leben 10 000 Menschen über 80 Jahre im Kanton. Für 2030 rechnet Godel mit einer Verdoppelung. Freiburg müsse ständig mehr Pflegeplätze anbieten, stationär und vermehrt auch ambulant.

Die Pflege kostet im Kanton Freiburg rund 284 Millionen Franken, wovon etwa die Hälfte von staatlichen Stellen bezahlt wird. Der Druck auf das Staatsbudget steige stetig. «Wir müssen die Kostensteigerung begrenzen», sagte Godel, betonte aber, dass dies für alle Bereiche gelte. Von Leistungsabbau wolle niemand reden, aber einen Ausbau könne sich heute niemand leisten.

Die Nutzung von Synergien sei ein Mittel, um mit diesem Widerspruch umzugehen, erläuterte Heimleiter und Betriebswirtschafter Frédéric Lemaréchal. In einem engen rechtlichen Rahmen und bei den steigenden Ansprüchen an die Heime bleibe diesen keine Alternative zur Zusammenarbeit. Es gebe aber andere Modelle als Fusionen, wie ein gemeinsamer Einkauf oder die Führung einer Plattform für Palliativpflege. Die Heime könnten die Herausforderungen so gemeinsam lösen und damit Kosten sparen. fca

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