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Physik-Nobelpreis für Klimaforschung und komplexe Systeme

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Der diesjährige Nobelpreis für Physik geht zur einen Hälfte an Syukuro Manabe und Klaus Hasselmann, zur anderen Hälfte an Giorgio Parisi. Sie werden für ihre Beiträge zur Modellierung des Erdklimas und zum Verständnis komplexer Systeme geehrt.

Komplexe Systeme zeichnen sich durch Zufälligkeit und Unordnung aus und sind schwer zu verstehen. Mit dem diesjährigen Physik-Nobelpreis würdigt die Königlich-Schwedische Akademie der Wissenschaften am Dienstag in Stockholm drei Forscher, die neue Methoden zur Beschreibung dieser Systeme und zur Vorhersage ihres langfristigen Verhaltens entwickelten.

Der gebürtige Japaner Syukuro Manabe und Klaus Hasselmann aus Deutschland legten den Grundstein für unser Wissen über das Klima der Erde und darüber, wie der Mensch es beeinflusst. Sie teilen sich die eine Hälfte des Physik-Nobelpreises. Die andere Hälfte geht an den Italiener Giorgio Parisi, der für seine revolutionären Beiträge zur Theorie ungeordneter Materialien und Zufallsprozesse ausgezeichnet wurde.

Im vergangenen Jahr ging der Physik-Nobelpreis zu einer Hälfte an den Briten Roger Penrose und zur anderen Hälfte an Reinhard Genzel aus Deutschland und Andrea Ghez aus den USA. Sie wurden für ihre Forschungen zu Schwarzen Löchern geehrt.

Der Nobelpreis ist mit zehn Millionen Kronen (rund 1,06 Millionen Franken) pro Kategorie dotiert. Offiziell geehrt werden die Preisträgerinnen und Preisträger am 10. Dezember, dem Todestag des Preisstifters und Dynamit-Erfinders Alfred Nobel. Sie erhalten dann neben dem Preisgeld die berühmte Medaille sowie eine Nobelurkunde.

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