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Pierre Bürcher wird Bischof in Island

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Ernennung für Weihbischof des Bistums Lausanne-Genf-Freiburg

Bürcher folgt auf den Niederländer Johannes Baptist Matthijs Gijsen, der am 7. Oktober 75-jährig geworden ist und damit wegen der Altersbeschränkung aus dem Amt scheidet.Pierre Bürcher von Fieschertal im Oberwallis wurde am 20. Dezember 1945 in Fiesch VS geboren. Seine Primarschulzeit verbrachte er in Nyon, wo sich seine Familie niedergelassen hatte. Nach Gymnasialstudien in Genf legte er 1966 seine Matura in der Klosterschule Einsiedeln ab. Nach dem Besuch des Diözesanseminars und Studien an der Theologischen Fakultät der Universität Freiburg erlangte er 1971 das Lizentiat in Theologie.Nach seiner Priesterweihe in Genf 1971 arbeitete er während 18 Jahren in verschiedenen Pfarreien, bevor er Direktor des Diözesanseminars in Villars-sur-Glâne wurde. Dieses Amt hatte er während fünf Jahren inne. Im Februar 1994 wurde Pierre Bürcher von Papst Johannes Paul II. zum Weihbischof des Bistums Lausanne-Genf-Freiburg ernannt und im März 1994 zum Bischof geweiht. Der Fachmann für die Kirchen des Nahen Ostens, insbesondere der Kirchen im Heiligen Land, ist Mitglied der römischen Kongregation für die Ostkirchen. In der Schweizer Bischofskonferenz war Bürcher u. a. verantwortlich für die Bereiche Katechese und Jugend.

«Eine totale Überraschung»

Bürcher hat seine Ernennung zum Bischof von Reykjavik am 17. Oktober in der Apostolischen Nuntiatur in Bern erfahren. Zwar habe er gewusst, dass etwas im Tun sein, doch sei es für ihn eine totale Überraschung gewesen, da er noch nie Island besucht habe, erklärte er gegenüber der Presseagentur Kipa. Er lerne bereits Isländisch. Bürcher übernimmt sein neues Amt auf Weihnachten. Er wird der sechste Bischof der katholischen Diaspora in Island. Weil Skandinavien wenig einheimische Priester hervorbringt, kommen die Bischöfe oft aus anderen europäischen Ländern. Bürcher ist der zweite Schweizer, der zum Bischof in Skandinavien ernannt wurde.In den nächsten zwei Monaten wird Bürcher die Führung der 8000-köpfigen katholischen Gemeinschaft auf Island übernehmen; in den letzten Jahren hat sie einen starken Zuwachs erfahren. Die Republik Island zählt rund 300 000 Einwohner. In diesem Land mit lutherischer Tradition, das um das Jahr 1000 erstmals evangelisiert worden ist, verfügt die katholische Kirche in fünf Pfarreien über rund 15 Priester und etwa vierzig Ordensfrauen, um die vor allem aus Einwanderern bestehende Gemeinschaft seelsorgerisch zu betreuen. Kipa

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