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Plaffeiens Jubel unter Vorbehalt

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Vor dem Match wurden beim Heimclub Trainer Hervé Thimonier (drei Saisons) und Präsident Patrice Descloux (sechs Jahre) verabschiedet; der ehemalige Inter-A-Trainer von Bulle, Hervé Bochud, wird bekanntlich nächste Saison den FC Farvagny übernehmen. Bei den Senslern hatte es ja vor drei Wochen eine Wechsel auf dem Trainerposten gegeben: Richard Aeby löste in einer schwierigen sportlichen Phase seinen glücklosen Vorgänger Erich Durret ab. Mit zwei Siegen in den letzten beiden Partien konnte der neue Chef an der Linie des FC Plaffeien jetzt seiner Mannschaft mit grösster Wahrscheinlichkeit den Ligaerhalt sichern, worauf er und sein Team sicher stolz sein dürfen. Wie schon am letzten Wochenende zeigte Plaffeien auch gegen Farvagny eine beherzte und kämpferische Leistung und ging am Ende als verdienter Sieger vom Platz. Aufgrund der Chancen hätte der Sieg noch höher ausfallen können.

Mast mit goldenem Tor

Vorab die erste Halbzeit gehörte klar den Gästen, die nicht nur im Mittelfeld und in der Abwehr die meisten Zweikämpfe gewannen, sondern auch nach vorne mehr fürs Spiel taten. Das junge Angriffsduo Kaeser/Mast stellte die statische Abwehr des Heimklubs immer wieder vor Probleme, und Goalie Marvin Rey, der wie sein Gegenüber Roger Wingeier die Captainbinde anhatte, konnte mit wachen Reflexen etliche Versuche zunichtemachen. Ein grober Schnitzer der Innenverteidigung Farvagnys führte dann fünf Minuten vor Halbzeit zum einzigen Tor dieser intensiven und fairen Partie: Fabrice Mast reagierte dabei am schnellsten lupfte den Ball mit einem gekonnten Heber über den Keeper ins Netz. Dieser Führungstreffer so kurz vor der Halbzeit brachte dann vermehrte Sicherheit ins Mannschaftsspiel des späteren Siegers. Die Welschen hatten ihrerseits vor dem Tee keine einzige Möglichkeit; die Abwehr der Oberländer stand an diesem Abend bis zum Ende optimal.

Langweilige zweite Halbzeit

In zweiten Durchgang waren dann die Torchancen an einer Hand abzuzählen. Das Interesse neben dem Platz – und dies bekamen die Spieler natürlich auch mit – galt den Zwischenresultaten auf den anderen Plätzen. Schnell einmal war klar, dass Plaffeien mit diesen Zwischenständen sicher vor Ursy und Bas-Gibloux war. Was die Freude beim Sieger dann etwas dämpfte, war der klare Sieg Marlys gegen Nachbar Ependes-Arconciel. Dies veranlasste Coach Aeby in der Schlussphase, seine Boys sogar noch nach vorne zu schicken, um eventuell ein weiteres Tor zu erzielen, was trotz einer guten Chance des eingewechselten Reto Ramseier in der Nachspielzeit nicht mehr gelang.

Nach dem Match zeigten Trainer und Spieler über das Erreichte zurecht grosse Zufriedenheit. «Wir haben unser Möglichstes gemacht, jetzt müssen wir noch warten, was in der oberen Liga passiert», gab sich Aeby zuversichtlich. Aufgrund der letzten Leistungen hätte man den Abstieg jedenfalls nicht verdient, auch wenn man zumindest gestern Abend auf einen Widersacher traf, der nicht mehr mit aller Konsequenz den Sieg suchte.

Die Plaffeier jubeln nach dem Treffer zum 1:0 in Farvagny – definitiv ist der Ligaerhalt indes noch nicht.Bild Aldo Ellena

Telegramm

Farvagny – Plaffeien 0:1 (0:1)

Pra Novy. 150 Zuschauer. SR: Laurent Lehmann.Tor:40. Mast 0:1.

Farvagny:Rey; Albertin, Grand, Oberson; Galster; Raemy, Pasquier, Perroud (58. Joye), Galley (66. Dotta); Sottas (58. Droux), Francioli.

Plaffeien:Wingeier; Waeber, Marbach, Schumacher, P. Ruffieux; Bertschy, Philipona, Philipona, Brülhart (59. M. Schrag); Mast (66. Bielmann, 92. Ramseier), Kaeser.

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