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Portugiesen liegt Spielen im Blut

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Portugiesisches Zentrum, Courtepin: Montag, 12. Juni, 20.45: Portugal – England 3:2

Die Fäuste schlagen auf den Tisch. Wenn Portugiesen beim Jassen eine Karte spielen, dann geschieht dies mit einer ihnen eigenen Energie und Überzeugungskraft. Wieder schlägt eine Faust auf den grünen Spielteppich. Diesmal jedoch nicht, um eine Karte zu spielen – sondern weil die Engländer bereits in der zweiten Minute ihr erstes Tor erzielt haben.

«Spiel weiter», fährt ihn der Tischkollege mit Artur-Jorge-Schnauz an. «Sie haben ja sowieso keine Chance.» Kurz darauf hat er dennoch die Begründung für den Gegentreffer gefunden: «Kein Wunder: Vitor Baia (Red: der Torhüter) kommt halt aus Porto.»

Eine Frau im Lokal

Während sich eine Jassrunde auflöst und in den abgedunkelten Raum vor den zweiten Fernseher begibt, geht das Klopfen am anderen Tisch weiter. «Wir Portugiesen lieben eben jede Art von Spielen», sagt einer. Der Vizepräsident des Portugiesen-Vereins spricht davon, dass sie gerne eine portugiesische Mannschaft beim FC Courtepin melden möchten. Hinten im Raum steckt ein Mann unablässig Zweifränkler in einen Geldspielautomaten.

Der Jasstisch hat den Anschlusstreffer von Luis Figo verpasst, doch spätestens nach dem Kopfballtreffer von Joao Pinto sind die vier auch im fernen Eindhoven wieder dabei. Joao Pinto ist ein Lissabonner.
Die Führung der Rotgrünen; die Jasskarten sind versorgt. Mittlerweile stehen die Männer vor dem Bildschirm. Dies gibt der einzigen Frau im Lokal Gelegenheit aufzustuhlen. Um 22 Uhr ist normalerweise Feierabend, doch den grossen Sieg will sich niemand entgehen lassen.
Portwein wird in zwei Gläser gefüllt. Ist der nicht auch aus Porto?

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