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Poyabrücke löst keine Probleme

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Anders als der Leserbriefschreiber vom 7. September habe ich schwerwiegende Gründe ästhetischer, urbanistischer, architektonischer und naturschützender Art für ein klares Nein zur Poyabrücke. Den Viadukt von Millau mit seiner 2460 m Länge, 245 m Höhe und der Pfeilerspitze von 343 m über der Taltiefe mit einer 851 m langen und 70 m hohen Brücke in hügeligem Stadtgebiet zu vergleichen, ist purer Unsinn, etwa so wie wenn man einen Wolkenkratzer von Amerika mit einer Waldhütte im Muscherenschlund vergleicht.Ein 1989 ausgewähltes Projekt mit Tunnel und Galerie 2008 ausführen, nachdem inzwischen St. Leonhard für 32 Mio. Franken zu einem wichtigen Sportzentrum ausgebaut wird, daneben in Agy die neuen Einkaufszentren entstanden sind und da neue Quartiere geplant werden, und dabei alles mit einer Vier-Pisten-quasi-Autobahn zerteilen und noch eine SBB-Haltestelle über der Einmündung des Brückentunnels vor der Baskethalle und dem Festsaal einfügen, macht städtebaulich und konstruktionsmässig gesehen keinen Sinn.Mit dem gegenwärtigen Poya-Projekt wird die letzte noch intakte Grünfläche und das letzte Naherholungsgebiet der Poya und des Palatinats kaputt gemacht. Da kann man einfach nur Nein stimmen, vor allem, weil es zur Lösung des Verkehrschaos in der Stadt und für den Bau eines neuen Saaneübergangs andere und bessere Lösungen gibt. Severin Zbinden, Freiburg

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