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«Prävention ist besser als Repression»

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«Prävention ist besser als Repression»

Zentrum Release ist seit 32 Jahren für die Jungen aktiv

Die Mitarbeiter des Zentrums Release arbeiten auf verschiedenen Ebenen: In der Gassenarbeit, den Programmen «Déclic» und «Choice», dem Café-Atelier und natürlich in der Anlaufstelle an der Friesstrasse im Zentrum Freiburgs.

Das Zentrum Release hat eine neue Präsidentin. An der Jahresversammlung wurde Béatrice Ackermann, Generalratspräsidentin, einstimmig gewählt. Sie ersetzt den zurücktretenden Nicolas Queloz, der zwölf Jahre im Vorstand tätig war, davon fünf Jahre als Präsident.

Bei den französischsprachigen und fremdsprachigen Jugendlichen in Freiburg ist das Zentrum Release längst kein Geheimtipp mehr, etwas weniger bekannt ist es bei den Deutschsprachigen. Die Sozialarbeiter des Release bieten Hilfe in der Bewältigung von Alltagsproblemen, Gesundheits- und Suchtproblemen. Die Jugendlichen und jungen Erwachsenen können sich aber auch mit anderen zum Gespräch treffen, zusammen Musik machen, tanzen, Sport treiben usw. Rund 800 junge Menschen zwischen 12 und 25 Jahren besuchten im vergangenen Jahr das Release. In der Gassenarbeit werden natürlich alle Sprachgruppen angesprochen. Im Programm «Choice» machen die deutschsprachigen Jugendlichen rund 30 Prozent aus, im «Déclic» und im Café-Atelier sind sie noch weniger zahlreich. Philippe Cotting, Direktor von Release, sagte in Übereinstimmung mit seinen Mitarbeitern: «Prävention ist besser als Repression.»

Der abtretende Präsident Queloz skizzierte die Schwerpunkte des vergangenen Betriebsjahres. Release-Mitarbeiter engagierten sich auch in Gesprächen mit Eltern und Behörden sowie Gemeindevertretern und zum Beispiel in Aufklärungskampagnen der Verkehrsbetriebe. Sie arbeiteten mit in kantonalen Arbeitsgruppen zur Sucht-Bekämpfung und Erziehungs- und Gesundheits-Präventionsgruppen, bei der Ausbildung von Mediatoren und Schülern der Krankenpflegeschule.

Im Café-Atelier, unter der Leitung von Kathya di Marco, waren der Mittags-Empfang, das Forum für 12- bis 14-Jährige und das kanadische Modell «sortir ensemble et se respecter» Schwerpunkte, dazu wurden 33 verschiedene Ateliers für Sport und Freizeitvergnügen angeboten. Célia Wüst und Joël Schneider betreuen die Gassenarbeit. Seit der Schliessung des Cafés Griffin’s sei die Szene unübersichtlich geworden, sagte Wüst. Das Projekt «Déclic» wird von Laurent Fasel betreut. 38 Teilnehmer, je zur Hälfte Frauen und Männer, konnten sich dank der Arbeit in diesem Projekt zwischen Schulabschluss und Arbeitssuche sinnvoll betätigen. «Choice» heisst ein weiteres, von Marcelo Aragon betreutes Projekt. Jugendliche zwischen 12 und 17 Jahren, die in persönlichen Schwierigkeiten stecken, werden betreut, und es wird versucht, für jeden individuell Problemlösungen zu erarbeiten. 2003 wurde ein «Choice-Projekt» in Bulle gestartet.

Die Rechnung des Release-Zentrums schliesst bei Einnahmen von rund 687 000 und Ausgaben von rund 684 000 Franken mit einem Überschuss von rund 3000 Franken ab. Das Choice-Programm schliesst mit rund 447 000 Franken Ertrag und rund 444 000 Franken Aufwand mit rund 3600 Franken Überschuss. Déclic erarbeitete eine ausgeglichene Rechnung mit rund 744 000 Franken. Für die abtretenden Vorstandsmitglieder Béatrice Ackermann (die als Präsidentin gewählt wurde), Maud Lièvre und Denis Gülpa wurden neu Caroline Reynaud, Markus Baumer und Karin Sahli gewählt. ess

Zentrum Release, Hans-Fries-Strasse 11, 1700 Freiburg, Telefon 026 322 29 01, www.release.ch

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