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Preise für Schlachtlämmer sind gesunken

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Untertitel: Schaf- und Ziegenzucht im Sog der übrigen Landwirtschaft

Handel und Verteiler hätten sich arrangiert und so die Marktunsicherheit auf den Schwächsten in der Kette, den Produzenten, abgewälzt. Allein im letzten Jahr sei der Preis für Lämmer um fast 12 Prozent gesunken. Weiter informierte er über Neuerungen des Schweizerischen Schafzuchtverbandes bei der Erhebung der Aufzuchtleistungen. Ab Sommer 2005 sind die Kreuzungen der Rassen Weisses Alpenschaf und Charolais nicht mehr zugelassen. Ebenso wurden die Rassenstandards strukturiert und die Zuchtziele neu formuliert.

Über Neuerungen in der Ziegenzucht informierte Herdebuchstellenleiter Peter Liebetrau vom Schweizerischen Verband.
Dienstchef Felix Aeby überbrachte die Grüsse des Landwirtschaftsdepartements. Vom neuen Landwirtschaftsgesetz dürfe man einen modernen Rahmen für die Viehzucht erwarten. Das verfügbare Geld solle effizient für die Viehverwertung und die Zuchtförderung eingesetzt werden. Der Kleinviehmarkt in Bulle bleibe die wichtigste Absatzveranstaltung, sagte er.
In einem Ausblick auf die Agrarpolitik 2011 erklärte Aeby, dass die Kürzungen der Marktstützungen zu tieferen Preisen führen werden, z. B. bei der Milch und beim Getreide. Andererseits dürften mit höheren Beiträgen für Raufutterverwerter gerechnet werden. Da die Summe der Direktzahlungen kaum erhöht werden könne, müsse mit tieferen Flächenbeiträgen gerechnet werden. Um der Gefahr der Verlagerung der Tierproduktion vom Berg- ins Talgebiet vorzubeugen, sei auch die Wiedereinführung der Kostenbeiträge vorgesehen. Die verschiedenen Massnahmen dürften aber kaum zu einer Erhöhung des Einkommens führen, bemerkte er.

Drei neue Experten

Ende Jahr vereinigte der Verband 23 Schafzuchtgenossenschaften, nämlich fünf der Rassen Weisses Alpenschaf, vier der Rasse Braunköpfiges Fleischschaf (Oxford), 13 der Rasse Schwarzbraunes Bergschaf, eine der Rasse Walliser Schwarznasenschaf und eine Sektion der Rasse Charolais Swiss. Die Züchter der Gemsfarbigen Gebirgsziegen und Saanenziegen sind in acht Genossenschaften und einer Station organisiert. Wie Präsident Antoine Menoud ausführte, sollen die Ziegenschauen im Frühjahr durchgeführt werden. Die von Geschäftsführer Stéphane Klopfenstein präsentierten Rechnungen des Verbandes und des Kleinviehmarktes wurden genehmigt. Fünf langjährige Experten wurden verabschiedet und drei neue begrüsst, nämlich Bruno Beyeler, Plaffeien, und Patrick Buchs, Im Fang, für die Ziegen und Jean-Claude Bourqui, Treyvaux, für die Schafe. Pro Experten entfallen etwa 200 Tiere.

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