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Preise schränken Tabakkonsum ein

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Preise schränken Tabakkonsum ein

Schüler zünden «aus Gwunder» die erste Zigarette an

20 Prozent der 16-jährigen Freiburger Schüler rauchen täglich. Bei den Knaben sind es rund 30 Zigaretten pro Woche, bei den Mädchen 15. Damit liegt Freiburg unter dem schweizerischen Durchschnitt.

Gesamtschweizerisch sind es 22 Prozent der 16-jährigen Knaben und 23 Prozent der Mädchen, die keinen Tag ohne Zigarette auskommen. Bei den Knaben sind es wöchentlich 35 Zigaretten, bei den Mädchen 25, wie die SFA-Studie zeigt (vgl. Kasten).

Erste Erfahrungen mit 13 und 14

Die Umfrage hat ergeben, dass mehr als 50 Prozent der Freiburger Schüler die ersten Erfahrungen mit dem Tabakkonsum im Alter zwischen 13 und 14 Jahren machen. Mit 11 Jahren haben bereits 9,8 Prozent (Schweiz = 18 Prozent) und 7,7 Prozent der Mädchen (CH 10,5) schon Tabak geraucht.

Die Lust am Ausprobieren

Petra del Curto, Beauftragte für Prävention und Gesundheitserziehung des Kantons Freiburg, weist darauf hin, dass sich das Problem des Tabakkonsums sehr früh stelle. «Mit 16 Jahren hat die grosse Mehrheit – 70 Prozent – der Schülerinnen und Schüler schon eine bis vier Zigaretten geraucht», hält sie in ihrer Synthese zu den Ergebnissen der Umfrage fest. Vor allem die Lust am Ausprobieren verleite die Schülerinnen und Schüler, sich erstmals eine Zigarette anzuzünden.

Ihrer Ansicht nach sollten den Schülern Alternativen wie sportliche Aktivitäten angeboten werden, um sie von der Idee abzubringen, dass nur die Zigarette ihnen ein Gefühl der Entspannung verschaffen kann. Information mit Erzie- hungsprogrammen, die dazu ermutigen, Nichtraucher zu sein, ist für sie ein weitere Möglichkeit, die Jugendliche vom Rauchen abzuhalten.

Verstärkter Schutz der Nicht-Raucher

Weil mehr als 20 Prozent der Schülerinnen und Schüler sich nur deshalb eine Zigarette anzünden, weil am Ort, den sie aufsuchen, geraucht wird, fordert Petra Del Curto einen verstärkten Schutz der Nicht-Raucher in der Schule, aber auch an den von den Jugendlichen besuchten Begegnungsstätten und in den öffentlichen Verkehrsmitteln.

Mehr als 19 Prozent der Schülerinnen und Schüler würden gerne mit dem Rauchen aufhören. Die Beauftragte für Prävention und Gesundheitsförderung schlägt deshalb vor, das Angebot von Kursen und Beratungen zu verstärken.
Sie möchte aber auch, dass eine Politik für die genügend hohe Besteuerung der Zigaretten unterstützt wird, um den Tabakkonsum zu begrenzen. 79 Prozent der Knaben und 71,3 Prozent der Mädchen nennen denn auch den zu hohen Preis als Hauptgrund dafür, weshalb sie nicht rauchen.

Verantwortungsbewusstsein
stärken

Eltern können aber auch Vorbild sein und bewirken, dass ihr Nachwuchs das Rauchen lässt. «Nichtraucher-Familien sind ein bedeutsamer Schutzfaktor für nicht rauchende Schülerinnen und Schüler», gibt Petra Del Curto zu bedenken.

«Die Gewohnheiten von Familien, in denen geraucht wird, verführen hingegen 13,8 Prozent der Knaben und 7,8 Prozent der Mädchen, selber zu rauchen», schreibt sie und schlägt vor, die Elternrolle und die individuelle Rolle der Erwachsenen im Sinne eines vermehrten Verantwortungsbewusstseins zu stärken. Sie denkt dabei unter anderem an Information und Verwaltung des Taschengeldes. az
Gesundheitsverhalten
der Schüler (3)

Die Freiburger Nachrichten haben am Donnerstag, 8. Januar 2004, die «Freiburger» Ergebnisse einer Studie der Schweizerischen Fachstelle für Alkohol- und andere Drogenprobleme (SFA) veröffentlicht. 1210 Freiburger Schülerinnen und Schüler im Alter zwischen 11 und 16 Jahren haben sich dabei an einer Umfrage beteiligt. Die FN gehen nun in einer losen Folge detailliert auf die Ergebnisse in den einzelnen Bereichen ein und stellen auch die Vorschläge vor, welche das Kantonsarztamt zu den Feststellungen ausgearbeitet hat. In der heutigen Ausgabe steht der Tabakkonsum im Vordergrund. az

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