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Pro Fribourg wirft einen Blick auf den Freiburger Wald

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Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

26 Prozent des Freiburger Kantonsgebiets sind mit Wald bedeckt. Er dient der Erholung, der Energieproduktion, liefert Baumaterial, bietet Schutz vor Erdrutschen, wandelt CO2 in Sauerstoff um und ist das Zuhause unzähliger Pflanzen- und Tierarten.

Der Wald ist mit anderen Worten ein unbezahlbares Gut, und dennoch wird er allzu oft als blosse Gegebenheit hingenommen. Zudem ist das Wissen in der Bevölkerung über die Herausforderungen der Waldbewirtschaftung meist begrenzt.

Aus diesem Grund widmet Pro Fribourg sein aktuelles Heft diesem wichtigen Element der Lebensgemeinschaft. Michel Niquille, Projekt- und Kommunikationsverantwortlicher von Lignum Freiburg – dem Dachverband des Holzes – liefert darin unter anderem Zahlen und Fakten zum Freiburger Wald und zeigt am Beispiel von Léchelles im Broye­bezirk auf, wie wichtig Wald­zusammenlegungen sind.

Waldzusammenlegung zentral

40 Prozent des Freiburger Walds gehören Privaten. Was damit geschieht, liegt unter Vorbehalt gesetzlicher Vorgaben in den Händen von 12 000 Eigentümerinnen und Eigentümern, von denen viele gar nicht wissen, dass sie ein Waldstück besitzen.

Denn Privatwälder werden oft über Generationen hinweg weitervererbt – zerstückelt an mehrere einzelne Erben oder als Ganzes an Erbengemeinschaften. Und so fehlt es oft auch an der nötigen Pflege und Bewirtschaftung des Waldes.

Die Zusammenlegung vieler kleiner Parzellen von unbekannten und bekannten Waldeigentümern kann in solchen Fällen Abhilfe schaffen. Die Bewirtschaftung grösserer Einheiten bringt nicht nur mehr Koordination – etwa im Kampf gegen den Borkenkäfer –, sondern ist auch ökologischer, weil weniger Zufahrtswege nötig sind, und wirtschaftlicher, wie Michel Niquille am Montag anlässlich der Präsentation des neusten Pro-Fribourg-Hefts vor den Medien erklärte. Denn rentabel sei die Waldbewirtschaftung wegen der tiefen Preise von Import- und Sturmholz eh nicht.

Waldwirtschaft nicht rentabel

Laut Niquille wird das nachhaltige Potenzial der Freiburger Wälder darum nicht voll ausgeschöpft. Jedes Jahr wachse der Freiburger Wald um schätzungsweise fünf Millionen Kubikmeter. Allerdings habe der Baustoff und Ener­gieträger Holz in den vergangenen Jahren an Wichtigkeit gewonnen.

Das sei nicht nur aus ökolo­gischer Sicht erfreulich, sondern auch mit Blick auf die Freiburger Holzbranche, an der 3200 Arbeitsplätze hingen.

Das Heft ist für 18 Franken erhältlich bei Pro Fribourg: www.pro-fribourg.ch. Texte auf Französisch.

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