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Pro Velo prangert neue Energiestrategie an

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Autor: irmgard lehmann

FreiburgPro Velo Freiburg ist von der neuen Energiestrategie des Kantons Freiburg enttäuscht: «Der Verein bedauert, dass die sanfte Mobilität in keiner Weise konkret, geschweige denn prioritär betrachtet worden ist», bemerkt der Präsident Marcel Gutschner. Eine Analyse der aktuellen Situation und des zukünftigen Potenzials dürfe heute die sanfte Mobilität schlicht nicht mehr missachten. «Die sanfte und kombinierte Mobilität (Velo und öffentliche Verkehrsmittel) kann mit einem geschätzten Energieeinsparpotenzial von 250 GWh pro Jahr einen grossen Beitrag leisten», betont Gutschner.

Zur Erinnerung: Der Staatsrat hat sich zum Ziel gesetzt, jährlich 750 GWh einzusparen. Dies im Hinblick auf die «4000-Watt-Gesellschaft» im Jahre 2030 (siehe FN vom Dienstag und Mittwoch).

Beim Bau oder der Sanierung von Strassen sollen inskünftig Velostreifen oder -wege vorgesehen werden. «Dieser klare politische Auftrag muss in der Energiestrategie berücksichtigt werden», fordert der Pro-Velo-Präsident.

Eine Studie über das Verkehrsverhalten – 2008 publiziert – zeigt, dass das Velopotenzial in Freiburg bei weitem nicht ausgeschöpft ist. Der Anteil der Pendlerinnen und Pendler könnte bis in zehn Jahren vervierfacht werden, sagt Gutschner. Gegenwärtig beträgt der Veloanteil lediglich rund 3 Prozent und ist viermal tiefer als in Bern. Verglichen mit dem schweizerischen Durchschnitt sieht es nicht besser aus: In Freiburg wird das Velo zwei- bis viermal weniger benutzt. Daher fordert Pro Velo ein «veritables» Förderprogramm.

Die Freiburger Zahlen zeigen, dass ein Drittel der Autofahrten kürzer sind als drei Kilometer und die Hälfte der Autofahrten kürzer als fünf Kilometer. Die Fahrdistanzen von bis zu 3 bzw. 5 Kilometer seien für eine grosse Mehrheit grundsätzlich gut mit dem Velo zu machen, ist Marcel Gutschner überzeugt.

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