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Probleme mit Vandalismus

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Autor: Christoph stritt

GIFFERSNicht die Gemeindefinanzen sorgen zurzeit in Giffers für Gesprächsstoff, sondern der Vandalismus im Dorf. Vor rund drei Wochen wurden auf dem Friedhof in Giffers Urnengräber beschädigt und Grabdekorationen zerstört. Wie Gemeinderat Othmar Neuhaus den 53 an der Gemeindeversammlung anwesenden Bürgern darlegte, ereignete sich die Tat am Nachmittag zwischen 15 und 18 Uhr; es wurde Strafanzeige gegen Unbekannt eingereicht.

Friedhof ist kein Schulweg

Als Massnahme hat der Gemeinderat nun beschlossen, den Schülern zu verbieten, den Weg über den Friedhof als Schulweg zu benutzen. Damit kommt er auch dem Bedürfnis derjenigen Einwohner nach, die den regen Velo- und Fussverkehr durch den Friedhof als störend empfinden.

Weiter wurde aus der Versammlung Kritik am Vorhaben des Gemeinderates laut, den Gebrauch der Turnhalle für gewisse Vereine und Mannschaften einzuschränken. Hintergrund dieses Vorhabens sind verschiedene mutwillige Zerstörungen des Turnhalleninventars, für die es sich trotz vorhandener Zeugen oft als schwierig erweist, die Verantwortlichen zu finden. Die als Kollektivstrafe kritisierte Massnahme wurde vom Gemeinderat als letztes Mittel gerechtfertigt, dem Vandalismus Einhalt zu gebieten.

Besser als erwartet

Entgegen den Prognosen des Voranschlags, der für das Jahr 2008 ein Defizit von über 200 000 Franken vorsah, konnte Ammann Ruedi Vonlanthen den Bürgern eine positive Jahresrechnung präsentieren: Bei einem Gesamtaufwand von 5,379 Mio. Franken blieb ein Ertragsüberschuss von 3136 Franken. Das gute Resultat ermöglichte der Gemeinde, Abschreibungen und Zinszahlungen voranzutreiben; die Pro-Kopf-Verschuldung konnte so auf rund 4500 Franken gesenkt werden.

Kredit für Alterswohnungen

Die Gemeindeversammlung genehmigte einen Kredit zum Kauf von Land in der Nähe des Altersheims, auf dem die Gemeinde Alterswohnungen errichten will; vorgesehen sind zwei Mehrfamilienhäuser zu je dreizehn Wohnungen. In einem nächsten Schritt soll die Rechtsform der Trägerschaft definiert werden, die dann als Bauherrin auftreten wird.

Schliesslich stellte ein Bürger den Antrag, auf die Wahlen 2011 hin die Anzahl Gemeinderäte von neun auf sieben zu reduzieren. Damit soll der Tatsache Rechnung getragen werden, dass sich immer weniger Leute für eine politische Tätigkeit gewinnen lassen; eine Aufteilung der Aufgaben auf sieben motivierte Mitglieder sei zumutbar. Der Gemeinderat nahm den Antrag an und liess durchblicken, dass er selbst eine Reduktion für sinnvoll hält.

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