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Prolait-Konzept findet gute Akzeptanz

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Prolait-Konzept findet gute Akzeptanz

Freiburgischer Milchverband zieht positive Zwischenbilanz

Nach 15 von 20 Informationsveranstaltungen für Milchproduzenten über das Konzept für einen vorzeitigen Ausstieg aus der Milchkontingentierung im Jahre 2006 zeigt man sich zuversichtlich.

Am 6. und 13. Dezember wurden die Milchproduzenten aus Deutschfreiburg zu Informationsversammlungen eingeladen. Die Produzenten zeigten sich interessiert und das vorgelegte Konzept fand positive Aufnahme. Nach Abschluss der Informationsveranstaltungen will Prolait die Anregungen auswerten und die Produzenten Anfang Jahr im Rahmen der Bezirksversammlungen des Milchverbandes und des Freiburgischen Bauernverbandes über den neuesten Stand der Diskussion informieren.

Im ersten Teil umriss Marco Bäriswyl vom Freiburger Milchverband die aktuelle Situation auf dem Milchsektor, die Auswirkungen der Bilateralen Verträge und der WTO, die Sparmassnahmen des Bundes und die Aufhebung der Milchkontingentierung.

«Kein Produzent ohne Milchkäufer»

Aufgrund der Verordnung des Bundes über die rechtlichen Rahmenbedingungen für einen vorzeitigen Ausstieg aus der Milchkontingentierung im Jahre 2006 hat die Prolait ein Konzept erarbeitet. Ab dem Jahre 2009 fällt die Kontingentierung vollständig weg und die Mengenregulierung muss auf eine privatrechtliche Basis gestellt werden.

Ziel der Plattform ist es, dass sich alle Milchproduzenten der Produzentenorganisation Prolait anschliessen. Denn es sollte vermieden werden, dass Milchproduzenten ohne Abnehmer dastehen, betonte Prolait-Präsident Georges Godel. Dies kann nämlich Produzenten passieren, welche sich nicht dem Ausstieg anschliessen und dann nach 2009 selbst einen Milchkäufer finden müssen. Prolait ist bestrebt, mit den Milchverwertern zu vereinbaren, dass sie keine direkten Lieferverträge mit Produzenten abschliessen.

Gelinge dies, sei auch die Frage von unterpreisigen Angeboten von «Nachzüglern» gelöst. Dass mit der Aufhebung der Kontingentierung der Handel (Verkauf und Miete) von Kontingenten aufhöre, sei sehr zu begrüssen, erklärte ein Milchproduzent.

Skepsis ist gewichen

Anfänglich zeigten sich einige Milchproduzenten skeptisch gegenüber dem vorgeschlagenen Konzept für die Versteigerung von Mehrmengen. Mit diesem System soll eine strukturelle Entwicklung ermöglicht werden. Bei freiwerdenden Milchmengen hat die Genossenschaft, in welcher diese Milch anfällt, ein Vorrecht in der Versteigerung. Dies ist nur für Käsereien der Sortenorganisation «du Gruyère» vorgesehen, nicht aber für Genossenschaften, deren Milch an die Industrie geht. Mit dem Konzept soll zudem erreicht werden, dass die Preise gesenkt werden können und so auch zu einer Senkung der Produktionskosten beitragen.

Produzenten erhalten
Vertragsmengen zugeteilt

Sind einmal die entsprechenden Beschlüsse der Branchen- oder Produzentenorganisation gefällt (hiefür ist eine Zweidrittelsmehrheit erforderlich), erhalten die Produzenten von Prolait im Frühjahr 2006 die Vertragsmenge zugeteilt. Produzenten, welche allenfalls nicht vorzeitig aus der Kontingentierung aussteigen wollen, müssen sich bei dieser Gelegenheit melden. ju

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