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Protestierende fordern mehr Rechte für Asylsuchende in Freiburg

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«Wir haben Fähigkeiten und Träume. Alles, was wir verlangen, ist eine Anstellung», sagt der 24-jährige Asylsuchende Ayub Eliassi in seiner Rede an der gestrigen Protestaktion des Kollektivs Poya Solidaire und Droit de Rester in Freiburg. Knapp 40 Personen versammelten sich am Mittwochnachmittag vor der kantonalen Direktion für Gesundheit und Soziales. Sie appellierten an die Staatsratspräsidentin und die Sozialdirektorin Anne-Claude Demierre (SP), sich für Asylsuchende im Kanton Freiburg einzusetzen.

Prekäre Situation

«Die derzeitige Corona-Krise hat gezeigt, wie stark Asyl­suchende in Freiburg der Pandemie ausgesetzt sind», sagt Guy Zurkinden, Mitglied von Poya Solidaire. «Der Zugang zu sanitären Mitteln ist nicht immer geregelt, und die Unterkünfte sind sehr schlecht», so Zurkinden weiter. Aus diesem Grund wird von der kantonalen Direktion gefordert, dass sie mehr für die Asylsuchenden unternimmt. «Diese Menschen haben hier keine Rechte. Einige leben schon seit über zehn Jahren im Kanton und kommen einfach nicht weiter», sagt Zurkinden. Die Protestierenden fordern, dass die Asylsuchenden das Recht auf Arbeit und Ausbildung erhalten und gleichzeitig nicht ausgeschafft werden. «Es ist ein soziales Drama. Wir warten auf eine Antwort.»

«Die Tür ist immer offen»

Auch Grossrätin Giovanna Garghentini-Python (SP) war an der gestrigen Protestaktion anwesend. «Ich bin hier, um diese Menschen zu unterstützen», sagt sie. Es sei schon immer ein Problem gewesen, aber mit der nationalen Corona-Krise, habe sich die Situation rapide verschlechtert. «Es ist wichtig, jetzt etwas zu ändern und zu handeln», so Garghentini-Python.

Anne-Claude Demierre war an der Protestaktion nicht anwesend. Claudia Lauper, Generalsekretärin der Direktion für Gesundheit und Soziales, war als Repräsentantin vor Ort. «Unsere Tür ist immer offen, um euch anzuhören», so Lauper.

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