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Quartierakademie für Jugendliche

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Autor: Nicole JEgerlehner

FreiburgDie Jugendlichen sollen ihre Zukunft mitbestimmen: Das ist das Ziel des Schweizer Instituts für ethisches Empowerment, kurz Isee. Die Mitglieder des Instituts, die sich in einem winzigen Büro an der Reichengasse in Freiburg niedergelassen haben, lancieren nun ihr erstes Projekt: Die Quartierakademie, ein Bildungsprojekt für Jugendliche zwischen zwölf und zwanzig Jahren.

Kompetenzen vermitteln

Gegründet haben das Institut Corinne Ziegler, die als Präsidentin fungiert, Rachid Berreqia, Karin Bucher-Dziri und Max Muth. «Wir möchten, dass alle Jugendlichen sich die Kompetenzen aneignen können, mit denen sie die Gesellschaft mitgestalten und sich integrieren können», sagt Corinne Ziegler. «Der sprachliche Ausdruck und die Reflexionsfähigkeit sind enorm wichtig», sagt Ziegler; doch förderten nicht alle Eltern ihre Kinder in diesen Kompetenzen.

Der Ökonome Max Muth hat lange in multinationa- len Unternehmen gearbeitet. Dabei habe er gemerkt, dass die meisten Probleme entstanden, weil die Menschen nicht zusammenarbeiten konnten und weil sie es an Ethik mangeln liessen, sagt er. Darum setzt das Institut bei der Quartierakademie auf «ethisches Empowerment»: Die Jugendlichen sollen lernen, selbständig und im Team zusammenzuarbeiten und dabei bestimmte Werte zu berücksichtigen.

Die Quartierakademie geht zu den Jugendlichen hin: Die Verantwortlichen haben Freizeit- und Jugendzentren kontaktiert und sind dabei auf ein gutes Echo gestossen. Ein erstes konkretes Projekt hat eine Gruppe von 15- und 16-Jährigen im Schönberg initiiert: Sie planen eine gemeinsame Reise ins Ausland, und die Leute der Quartierakademie begleiten sie bei der Planung und der Umsetzung.

Foren zu selbstgewählten Themen

Jugendliche, die nach der obligatorischen Schulzeit keine Anschlussmöglichkeit finden, können bei der Quartierakademie ein vertieftes Kompetenzprofil erarbeiten. Weiter plant Isee, regelmässig Foren zu veranstalten, an denen Jugendliche selbstgewählte Themen mit Fachleuten besprechen können. Zudem will das Institut den Zusammenhalt zwischen den Generationen fördern.

Ziegler und Muth sind je mit einem 20-Prozent-Pensum von Isee angestellt, auch wenn sie weit mehr arbeiten. Die anderen Mitglieder engagieren sich freiwillig. Finanziert wird das Projekt bisher durch private Geldmittel sowie Subventionen des Integrationskredits des Bundes und der kantonalen Gesundheits- und Sozialdirektion. «Wir sind auf der Suche nach weiteren Mitteln», sagt Ziegler.

Nationale Ambitionen

Dieses Jahrt startet Isee mit dem Projekt in Freiburg. Ziel ist es jedoch, dereinst national tätig zu sein. Bereits nächstes Jahr ist der erste Schritt in weitere Kantone geplant.

Öffentlicher Informationstag: Reichengasse 7, Freiburg. Sa., 21. März, zwischen 9 und 17 Uhr.

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