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Rabatte und Gutscheine sammeln von 2000 Geschäften auf einer App

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Die Einkaufsplattform Kariyon wird zur mobilen App und bringt lokale Geschäfte mit ihrer Kundschaft zusammen. Das Projekt wird von Stadt und Kanton finanziell unterstützt.

Die Corona-Krise setzte dem lokalen Handel im vergangenen Jahr stark zu. Nicht nur mussten die Geschäfte während des Lockdown schliessen, die Krise veränderte das Konsumverhalten nachhaltig, indem sie die Menschen zum Einkaufen ins Internet trieb.

«Der lokale Handel zahlte einen hohen Preis und konnte nur dank Stützungsmassnahmen des Staates am Leben erhalten werden», sagte Staatsrat Olivier Curty (Die Mitte) am Donnerstag vor den Medien. Allerdings sei es illusorisch zu glauben, dass mit solchen Massnahmen allen geholfen werden könne. Um so wichtiger seien private Initiativen, wie die des Freiburger Start-ups Local Impact, das die Einkaufsplattform Kariyon entwickelt hat, welche vom Kanton im vergangenen Jahr mit sechs Millionen Franken unterstützt worden war. Über die Plattform konnten Rabattgutscheine für Geschäfte und Dienstleister in Höhe von 10 bis 20 Prozent erworben werden. «Dank der Investition flossen 30 Millionen Franken zurück in die Wirtschaft», bilanzierte Curty.

Langfristige Anbindung

Wegen dieses Erfolgs will der Kanton die öffentlich-private Partnerschaft mit Local Impact in anderer Form nun weiterführen. Im Rahmen der Neuen Regionalpolitik hat er 135’000 Franken in die Entwicklung und Weiterentwicklung einer neuen, gleichnamigen mobilen App investiert.

Mit ihr können per sofort – ab einer gewissen Einkaufssumme – Rabattgutscheine bei einem bestimmten Geschäft erworben werden. Zudem können bei jedem Einkauf Treuepunkte gesammelt werden. Ab einer gewissen Anzahl Punkte gibt es einen Treuegutschein von zehn Franken, der bei jedem beliebigen teilnehmenden Geschäft eingelöst werden kann.

«Die Idee, den lokalen Handel über diese digitale Eintrittspforte zu fördern, damit gleichzeitig die Stadt lebendig zu halten und erst noch etwas für die Kreislaufwirtschaft zu tun, das hat uns sofort gefallen», sagte Alain Lunghi, stellvertretender Direktor der kantonalen Wirtschaftsförderung. 

Handelsverband als Partner

Aktuell sind der App rund 2000 Geschäfte in der Stadt Freiburg angeschlossen. Möglich machte dies der Freiburgische Verband des Handels, des Handwerks und der Dienstleistungen (Afcas). Dieser hat über die Mitgliedsbeiträge für die App einen Fonds über 50’000 Franken geäufnet, um die Treuegutscheine zu finanzieren.

Er sei dankbar, dass das Projekt zustande gekommen sei, sagte Vorstandsmitglied Philippe Angéloz. Zwar mache der Onlinehandel beispielsweise im Textilbereich erst 25 Prozent aus. «Doch die Wahrnehmung ist anders: Man hat das Gefühl, alles finde im Internet statt.» Genau diese Wahrnehmung zeige, wie wichtig es sei, Kundinnen und Kunden auch digital abzuholen. 

Stadt finanziert erstes Jahr

Im ersten Jahr beteiligt sich an den Mitgliedsbeiträgen auch die Stadt Freiburg, zusammen mit der der Effort Fribourg AG. Dies in Höhe von 60’000 Franken. «Ich bin stolz, dass wir an diesem Projekt teilnehmen dürfen», sagte Gemeinderat Laurent Dietrich (Die Mitte). «Es bringt das Gewerbe zusammen, belebt die Stadt und fördert eine nachhaltige Wirtschaft.» Toll an der App sei auch, dass sie sich auf andere Regionen im Kanton sowie auf andere Bereiche, wie etwa die Kultur, erweitern lasse. Gemäss dem Ko-Gründer von Local Impact, Oliver Price, soll dies bereits im kommenden Jahr geschehen.

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