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Raiffeisen Schwarzwasser erreicht Milliarde

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Die Raiffeisenbank Schwarzwasser konnte aufgrund der Corona-Pandemie die Generalversammlung nicht wie gewohnt durchführen. Der Verwaltungsrat und die Bankleitung entschieden sich, die Generalversammlung abzusagen und eine schriftliche Abstimmung durchzuführen. Die Mitglieder der Bank wurden dazu aufgerufen, brieflich über die Geschäfte abzustimmen.

2099 Genossenschafterinnen und Genossenschafter folgten diesem Aufruf – die Stimmbeteiligung war somit sogar noch höher als an einer Generalversammlung, wie die Bank schreibt. Die Stimmbeteiligung lag bei 19,33 Prozent.

Die Mitglieder genehmigten sämtliche Anträge des Verwaltungsrats. So hiessen sie die Jahresrechnung gut, stimmten der Verzinsung der Anteilsscheine zu 6 Prozent zu und entlasteten den Verwaltungsrat und die Bankleitung. Die Mitglieder der Bank nahmen ebenfalls eine Statutenänderung an, die unter anderem die Möglichkeit von Blankoausleihungen vorsieht.

Schwieriges Zinsgeschäft

Die Raiffeisenbank Schwarzwasser erreichte im April letzten Jahres erstmals in ihrer 75-jährigen Geschichte die Bilanzsumme von einer Milliarde Franken. Auch bei den Kundeneinlagen verzeichnet die Bank einen Zuwachs von 3,5  Prozent auf 764 Millionen Franken. Hingegen muss die Bank beim Zinsgeschäft Abstriche machen. Der Bruttoerfolg sank um 1,7 Prozent auf 10,28 Millionen Franken. Insgesamt resultierte ein Geschäftserfolg von 4,62 Millionen Franken. Der Jahresgewinn stieg um 4,9 Prozent auf 1,32 Millionen Franken.

nj

 

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