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Raiffeisenbank Ärgera-Galtera ist geboren

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Raiffeisenbank Ärgera-Galtera ist geboren

Kooperation zweier Raiffeisenbanken im Oberland gelungen

Die Mitglieder der Raiffeisenbank Giffers-Tentlingen-St. Silvester nahmen am Samstagabend nicht nur das Fusionsprojekt überraschend deutlich an. Sie wählten auch alle vorgeschlagenen neuen Funktionsträger und genehmigten oppositionslos die Jahresrechnung.

Von BEAT WANDELER

Gross war die Überraschung, als an der letztjährigen Jahresversammlung Verwaltungsratspräsident Leo Bertschy erstmals öffentlich von einer Fusion mit der Nachbarbank sprach. Die damaligen Reaktionen liessen vermuten, dass dieses Projekt nicht so ohne weiteres durchgehen wür-
de. Aus diesem Grund veranstalteten die Bankverantwortlichen letzten Herbst sowohl in Rechthalten wie in Giffers Orientierungsversammlungen, um die Mitglieder zu informieren und ihre Bedenken zu zerstreuen.

Die Mitglieder der RB Giffers-Tentlingen-St. Silvester folgten den Argumenten ihrer Bankverantwortlichen und liessen sich von der Notwendigkeit dieses Schrittes überzeugen. Mit 552 Ja gegen 5 Nein (bei einer notwendigen Zweidrittelsmehrheit von 372 Stimmen) wurde die Fusion überraschend deutlich und ohne Diskussion angenommen. Das kräftige «Ja» an der Versammlung von Rechthalten am Vorabend dürfte manchem die Einwilligung zu dieser «Heirat» zusätzlich erleichtert haben.

Raiffeisen im Wandel der Zeit

Im Rechenschaftsbericht des Verwaltungsrates legte Präsident Leo Bertschy grossen Wert auf die Feststellung, dass jede einzelne Bank ihre Existenzfähigkeit selbst erwirtschaften müsse. Dabei pries er die Unternehmungsform der Genossenschaft, da diese den Markterfolg ermögliche, ohne den Marktgedanken nur auf den Gewinn auszurichten. Da sich eine Bank jedoch an den vielfältigen Bedürfnissen der Kunden orientieren müsse, müsse sie auch eine Grösse erreichen, die eine gewisse Spezialisierung des Personals in der Beratung, die Nutzung von Synergien und die Sicherstellung der Stellvertretung zulasse. Damit war der Grundgedanke der Fusion bereits angetönt.

Bankleiter Beat Boschung konnte einen guten Jahresabschluss (vgl. Kennzahlen im Kasten) vorlegen. In seinem Kommentar bezeichnete er das andauernde sinkende Zinsniveau und die damit verbundene Nachfrage nach festverzinslichen Ausleihungen als markanten Punkt des Geschäftsjahres. So sei es möglich gewesen, bei einer gegenüber dem Vorjahr zwar etwas grösseren Bilanzsummenausweitung den Erfolg im Zinsengeschäft um 13 Prozent zu steigern. Weniger als im Vorjahr zulegen konnten dagegen die Kundengelder, so dass sie für die Neuausleihungen von über sieben Mio. Franken nicht ausreichten.

Leo Bertschy
zum Ehrenpräsidenten ernannt

Nach Vollzug der Fusion und Änderung der Statuten der neuen Bank Ärgera-Galtera ehrte die Versammlung verdiente abtretende Persönlichkeiten. Leo Bertschy kommt das grosse Verdienst zu, die Bank während 27 Jahren als Verwaltungsratspräsident geleitet zu haben. Vizepräsident Markus Jelk würdigte ihn als Menschen mit hervorragenden Qualitäten, der mit unermüdlichem Einsatz die Geschicke der Bank in einer Zeit tiefgreifender Veränderungen geleitet hat. Zum Dank wurde Leo Bertschy die Würde eines Ehrenpräsidenten verliehen.

Verabschiedet und gebührend geehrt wurden die abtretenden Mitglieder des Aufsichtsrates (Hans Nydegger und Bernadette Neuhaus) sowie des Verwaltungsrates (German Riedo und Josef Kolly). Bei allen wurde die Freiwilligkeit ihres Rücktrittes betont.

Die neue Geschäftsleitung
und die Bankbehörden

Ebenfalls nicht als «Opfer» der Fusion betrachtet sich Bankleiter Beat Boschung. Er hat während 27 Jahren die Bank geleitet. Bei den Fusionsgesprächen hat er sich sehr schnell und völlig freiwillig dazu entschlossen, den Platz an der Spitze der Bank für eine jüngere Kraft frei zu machen. Als Bankleiter-Stellvertreter wird er weiterhin der Geschäftsleitung angehören und sich vor allem um das Kreditwesen kümmern.

Sein Nachfolger als Vorsitzender der Bankleitung ist Aldo Greca, der bisherige Leiter der RB Rechthalten-St. Ursen. Drittes Mitglied der Geschäftsleitung ist Valentin Gross.

Den Verwaltungsrat der fusionierten Bank wird künftig Hubert Jungo, St. Ursen, präsidieren. Sein Team besteht aus Markus Jelk, Vizepräsident, Tentlingen, Margot Broch, Rechthalten, Guido Fontana, Giffers, Elmar Isler, Rechthalten, Anita Neuhaus, St. Silvester, und Beatrice Roschi, Giffers.

Der Aufsichtsrat setzt sich zusammen aus: Rolf Hayoz, Präsident, Tentlingen, Marianne Roth, Vizepräsidentin, Rechthalten, Andreas Aeby, Giffers, Barbara Baumann, Rechthalten, Denise Guisolan, St. Silvester, und Otto Riedo, St. Ursen.

Vorzeigebank von Raiffeisen

Am Schluss durften die Bankverantwortlichen sehr lobende und dankende Worte in Bezug auf die geleistete Arbeit und die Fusion entgegennehmen. Nimmt man die Voten von Ivo Steiner (Raiffeisenverband St. Gallen), Pius Lehmann (Raiffeisenverband Deutschfreiburg) und Hubert Jungo (der zukünftige VR-Präsident) zusammen, so kann man sich des Eindrucks nicht erwehren, es handle sich bei der Raiffeisenbank Giffers-Tentlingen-St. Silvester um eine Art Vorzeigebank von Raiffeisen.

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