Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

Rassismus in Wünnewil?

Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Brief an die FN

Rassismus in Wünnewil?

Einmal mehr wird versucht, den Aspekt Rassismus in ein negatives Ereignis hineinzubauen, um dieses zu relativieren (Leserbrief «Gewalt und Rassismus auf dem Fussballfeld» vom 8. November 2007).Fussball ist keine Wissenschaft. Das kennt jeder und wohl die wenigsten haben nie Fussball gespielt. Fehlentscheidungen, Elfmeter in der letzten Minute etc. sind im Fussball nicht auszuschliessen. Ein echter Sportler weiss das und benimmt sich dementsprechend auch. Wenn in der fraglichen Begegnung zwischen dem FC Wünnewil und dem FC Schönberg tatsächlich Rassismus im Spiel war, muss der FC Schönberg den Verband einschalten. Etwas anderes ist nicht akzeptabel. Ist das nicht der Fall, muss jeder Vorwurf von Rassismus sofort vom Tisch.Multi-Kulti-Vereine gibt es in der ganzen Schweiz. Einige sind sogar so gut geführt, dass sie als Talentschmieden gelten und höchsten Respekt geniessen. Gerade der FC Schönberg als Verein in einem Multi-Kulti-Quartier hat die Chance, mit dem Fussballklub eine Integrationsplattform zu schaffen. Meines Erachtens sind die Probleme nicht unbedingt bei den Spielern zu suchen, sondern bei den Verantwortlichen des Vereins, welche die Sache wohl nicht so ernst nehmen. Wenn das Spielfeld für den Abbau von Frust und Aggressionen missbraucht wird, muss gehandelt werden. Im Nachhinein aber, Anspielungen wie Rassismus in Umlauf zu bringen ist wenig glaubwürdig und schadet letztendlich nur dem FC Wünnewil, der bisher nie negativ aufgefallen ist. Frédéric-Marc Fluehmann, Freiburg

Mehr zum Thema