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Rechnung 2007 schliesst mit Nettogewinn

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Autor: regula Saner

Die Prüfung der Rechnung 2007 ging am Mittwochabend im Generalrat von Marly zügig voran. In Windeseile blätterten die Generalrätinnen und Generalräte Seite um Seite um, liessen Ein- und Ausgabeposten wie bei einem Leporello vorbeiflitzen und gaben dann ihr Okay: Die Rechnung 2007 wurde einstimmig gutgeheissen. Kein Wunder, denn das Ergebnis ist viel besser ausgefallen als erwartet. Anstatt einem budgetierten Defizit von 155 000 Franken schaute zu guter Letzt ein Gewinn von 209 000 Franken heraus. Dies nach freiwilligen Abschreibungen über 187 000 Franken. Hauptgrund für das gute Ergebnis sind höhere Steuereinnahmen infolge der guten Konjunkturlage, wie der Gemeinderat für Finanzen, Jean-François Emmenegger, erklärte.

Werden die stillen Reserven dazugerechnet, welche die Gemeinde aus Transparenzgründen in die Rechnung eingebunden hat, dann weist die Rechnung 2007 gar einen Überschuss von 2,7 Millionen Franken auf. Dabei handelt es sich aber um einen rein buchhalterischen Kniff, er bedeutet keine zusätzliche Liquidität.

Der Generalrat hiess auch die Investitionsrechnung über 4 Millionen Franken einstimmig gut.

Steuererhöhung war verfrüht, findet die FDP

Finanzvorsteher Emmenegger zeigte sich sehr zufrieden mit der Rechnung, aber: «In Anbetracht der grossen Investitionen, die auf uns zukommen, ist Vorsicht angebracht.»

Diese pessimistische Einschätzung rief FDP-Generalrat Sergio Mantelli auf den Plan. Er kritisierte die im Dezember 2007 beschlossene Steuererhöhung von 72,3 auf 80 Rappen. «Die Zahlen der Rechnung 2007 zeigen, dass die FDP damals mit ihrer Einschätzung Recht hatte, dass eine Steuererhöhung verfrüht ist», so Mantelli.

Neues Präsidium

Erstmals steht dem Generalrat zudem ein Mitglied der SVP vor. Die bisherige Vize-Präsidentin des Rates, Sandra Herren, wurde mit 38 von 43 gültigen Stimmen klar gewählt. Die SVP Marly ist seit 2006 im Generalrat vertreten. Herren ist 37-jährig, ausgebildete Kleinkinderzieherin, Mutter von drei Kindern und führt mit ihrem Ehemann einen Bauernbetrieb.

Das Vizepräsidium ging turnusgemäss an die SP. Die Partei schlug Robert Girardin vor. Der Biologielehrer und Mediator am Kollegium St. Michael ist 52-jährig, verheiratet und Vater von vier Kindern. Der Generalrat wählte ihn mit 42 von 45 gültigen Stimmen. Beide werden dem Generalrat von Marly für ein Jahr vorstehen. Gemeindepräsident Jean-Pierre Helbling dankte dem scheidenden Präsidenten Stéphane Raemy von der FDP für seine Arbeit.

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