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Rechnung schliesst besser als budgetiert

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Die finanziell gute Lage erlaubte es der Gemeinde Düdingen, Schulden in der Höhe von 2,5 Millionen Franken abzubauen. Das sagte Gemeinderat Niklaus Mäder am Montagabend im Generalrat. An der Generalratssitzung präsentierte Mäder eine Jahresrechnung mit einem Gesamtaufwand von rund 33,2 Millionen Franken und einem Ertragsüberschuss von rund 2,75 Millionen Franken. Die Rechnung schliesst rund 1,74 Millionen Franken besser ab als budgetiert. Das erlaubte es der Gemeinde, ausserordentliche Abschreibungen von 1,1 Millionen Franken zu tätigen.

Tiefere Zinsen bei Darlehen

Es seien besonders die tieferen Ausgaben von rund 1,3 Millionen Franken, führte der Finanzverantwortliche weiter aus, die zu diesem Resultat geführt hätten. Unter anderem hätten die Sozialhilfekosten das Budget um eine knappe halbe Million Franken unterschritten, weil weniger Personen um Sozialhilfe angefragt hatten. Weiter habe die Gemeinde neue Darlehensverträge abgeschlossen, die 220 000 Franken tie­- fere Passivzinsen auswiesen als vorgesehen.

Auch die Belastung durch kantonale Ämter und Gemeindeverbände seien 2017 tiefer ausgefallen, erläuterte Mäder. Bei den Steuern habe die Gemeinde weniger Einnahmen bei den natürlichen Personen generiert, zusätzliche Einnahmen bei den juristischen Personen hätten diese Differenz aber wieder korrigieren können. Bei den Investitionen 2017 tätigte die Gemeinde Bruttoinvestitionen von rund 3,2 Millionen Franken, von denen knapp eine Million Franken Projekten von Regionalverbänden zugutekamen. Alle 44 anwesenden Generalräte genehmigten die Jahresrechnung und die Investitionsrechnung.

Die FDP-Fraktion begrüsse den getätigten Schuldenabbau, sagte Iris Zurkinden, doch sei langfristig eine Steuersenkung ins Auge zu fassen. Zurkinden wollte wissen, ob sich der Gemeinderat schon mit der kantonalen Steuerreform auseinandergesetzt habe. Vize-Ammann Niklaus Mäder verneinte das. «Bei der letzten Reform haben wir stark darauf gesetzt und viel Zeit investiert, doch schliesslich war die Arbeit umsonst.» Der Gemeinderat warte deshalb auf effektive Zahlen, um mit der Analyse zu beginnen.

Investitionen für die Zukunft

Durch das stetige Bevölkerungswachstum in Düdingen entwickle sich die Gemeinde immer mehr hin zu einer Stadt, sagte Generalrat Patrick Schneuwly (SP). Aus Sicht der SP-Fraktion sei es wichtig, dass sich der Gemeinderat Gedanken darüber mache, wie die Gemeinde «städtischen Verhältnissen» nachkommen könne und wie sie sich positioniere. Die Gemeinde solle für die Zukunft investieren, wie beispielsweise in die Infrastruktur, und nicht «nur auf der Sparbremse stehen».

Gespräche mit Beratungsfirma

Die Generalratsmitglieder stimmten auch dem Antrag des Gemeinderats einstimmig zu, eine Analyse der Gemeindeorganisation zu erstellen. Dafür sprachen sie Ausgaben von 55 000 Franken. Der Gemeinderat will die Strukturen auf Gemeinderats- und Verwaltungsebene überprüfen. Der Generalrat hatte ihm dazu im Oktober 2017 mittels Motion den Auftrag erteilt. Wie Gemeindeammann Kuno Philipona erläuterte, führe die Beratungsfirma BDO AG in den kommenden Wochen insgesamt 24 Interviews mit dem Gemeinderat, dem Gemeindeschreiber, Abteilungsleitenden, ausgewählten Mitarbeitern, Aussenstellen und Generalratsmitgliedern.

Der Schlussbericht liege dem Gemeinderat bis am 10. Juli vor, weshalb er am 21. August Stellung zum Bericht nehmen werde. Am 30. August lade der Gemein­derat zu einer öffentlichen Informationsveranstaltung ein. Eine Spezialkommission werde danach die Massnahmen priorisieren und im Detail ausarbeiten, sagte Gemeindeammann Kuno Philipona.

Bahnhofbuffet

Neue Pächter für das Bahnhofbuffet Düdingen

Die neuen Pächter Kyra Reichmuth und David Kaeser haben einen befristeten Vertrag bis Ende August 2019 für das Bahnhofbuffet Düdingen unterzeichnet, sagte Gemeinderat Bruno Schwaller im Generalrat. Am Plan, den Sozialdienst Sense-Unterland in dem Gebäude unterzubringen, halte der Gemeinderat fest, so Schwaller. Der Generalrat hatte dieses Geschäft im Dezember zurückgewiesen: Der Mietpreis war ihm zu tief. Schwaller appellierte an die Generalräte, sich erneut über den Preis Gedanken zu machen. Zwei Gemeinden des Sozialdienstes Sense-Unterland hatten sich gegen eine höhere Miete ausgesprochen. Im Oktober wird der Düdinger Gemeinderat das Geschäft erneut vor den Generalrat bringen.

jp

 

Neuer Generalratspräsident

Franz Schneider folgt auf Michael Zurkinden

In stiller Wahl ist Franz Schneider (FDP) zum Generalratspräsidenten von Düdingen gewählt worden. Damit folgt er auf Michael Zurkinden (SVP). Ebenfalls in stiller Wahl wurde André Schneuwly (Freie Wähler) zum Vize-Präsidenten gewählt. Unter dem Motto «Gemeinsam» habe er als Präsident das Ziel verfolgt, eine gute Zusammenarbeit innerhalb des Generalrates zu erzielen, sagte Zurkinden. Dank der Mitarbeit aller Generalräte sei so eine erfolgreiche Politik möglich geworden.

jp

 

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