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Reformierte wollen stärker für den Pfarrberuf werben

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Der reformierten Kirche des Kantons Freiburg fehlen junge Pfarrerinnen und Pfarrer. Dem will sie entgegenwirken – mit einem Auftritt an der Berufsmesse.

In den kommenden Jahren werden in der Evangelisch-­reformierten Freiburger Landeskirche mehr Pfarrpersonen in den Ruhestand treten als neu ordiniert, schätzt die Landeskirche. An ihrer letzten Versammlung diskutierten die Abgeordneten der Freiburger Kirche deshalb über Wege aus der Krise. Zur Debatte stand unter anderem die Teilnahme an der Freiburger Berufsmesse «Start» im Februar. Dafür sollten 10 000 Franken bewilligt werden. Obwohl mehrere Syno­dale einwandten, dass der Nutzen einer Teilnahme nicht gemessen werden könne, setzten sich schliesslich die Befürworter durch. Sie folgten dabei den Argumenten von Synodalrat Andreas Hess. Dieser sagte, es sei wichtig, Schülerinnen und Schülern ein zeitgemässes und attraktives Bild vom Pfarrberuf zu vermitteln. Ebenso müsse man versuchen, Quereinsteiger in den Pfarrberuf zu gewinnen. Dafür biete die Berufsmesse eine geeignete Plattform.

kath.ch

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