Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

Region Sense und Tourismus

Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Region Sense und Tourismus

Letzte Woche war die Delegiertenversammlung der Region Sense. Unter anderem kamen auch die Tourismusstrukturen in unserem Bezirk zur Sprache (FN vom 9. Mai). Wörtlich heisst es betreffend Tourismusstrukturen: «Zwei Varianten stehen zur Diskussion: entweder eine Vereinigung aller Tourismusträger des Bezirks oder eine Vereinigung der am Schwarzsee tätigen Tourismusträger.»

Am Donnerstag, 31. Oktober 2002, haben die Sensler Gemeinden die Finanzhilfe für die Tourismusprojekte Schwarzsee genehmigt. Mit der damaligen Genehmigung wollte man erreichen, dass Schwarzsee in unserem Bezirk als Tourismuszentrum erhalten bleibt. Es war damals auch ein Ja zu einer ganzheitlichen Tourismusentwicklung im Senseland und in einer weiteren Umgebung im Rahmen des Regio-Plus-Projektes «Schwarzsee plus».

Schon im Jahresbericht 2001 des «Gemeindeverbandes Region Sense» schrieb man von einer ganzheitlichen Entwicklung im Senseland. Unter der Rubrik Tourismus steht Folgendes: «Tourismusverband Sense-Oberland zum Tourismusverband Sense erweitern. Ziel: Die ganze Region trägt die Interessen des Tourismus mit». Dies waren schon damals überzeugende Überlegungen und Aussagen im Interesse einer effizienten touristischen Entwicklung im ganzen Senseland.

Warum eigentlich stellt man eine den heutigen und zukünftigen touristischen Bedürfnissen entsprechende und angepasste Struktur wieder in Frage? Für eine Erweiterung über das ganze Senseland (wenn möglich sogar über das Senseland hinaus) gibt es einige überzeugende und plausible Argumente:

l Am Donnerstag, 31. Oktober 2002, zeigten sich die Sensler Gemeinden solidarisch, indem sie die Finanzhilfe für die Tourismusprojekte Schwarzsee genehmigten. Wenn schon alle Gemeinden des Sensebezirks die touristische Entwicklung im Schwarzsee mittragen helfen, ist eine Erweiterung zum Tourismusverband Sense sozusagen eine Selbstverständlichkeit.
l Im Voralpengebiet können heute die Gäste und Touristen mit den traditionellen bisherigen Angeboten nicht mehr motiviert und befriedigt werden. Qualitative Gesamtangebote einer ganzen Region in den verschiedensten Bereichen wie Gesundheit/Erholung, Fitness, Sport, Gastronomie, Sehenswürdigkeiten, Natur, Kultur, Erlebnis, Attraktionen usw. sind je länger je mehr gefragt.
l Zukunftsvisionen sowie gezielte bedürfnisorientierte Marketingstrategien und deren effiziente Umsetzung sind heute wie Zukunft von einem einzigen Tourismusträger wie Schwarzsee finanziell gar nicht mehr tragbar.
l Heute und in Zukunft braucht es für eine erfolgreiche Vermarktung einer ganzen Region (Beispiel Vermarktung des Senselandes oder besser noch des ganzen Freiburgerlandes) eine Bündelung und Koordination aller Leistungs- und Dienstleistungsangebote einer ganzen Region anstelle eines einzelnen Standortes wie Schwarzsee.

Es bleibt zu hoffen, dass sich die für den Tourismus Verantwortlichen für die Variante einer Vereinigung aller Tourismusträger des ganzen Senselandes entscheiden werden und nicht nur für eine Vereinigung der am Schwarzsee tätigen Tourismusträger.
Joseph Zosso, Schmitten

Mehr zum Thema