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Regionale Zentren des Konservatoriums?

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Grosser Rat

Regionale Zentren des Konservatoriums?

Die Strukturen des Konservatoriums werden überprüft. Heute gibt es 62 dezentrale Unterrichtsorte im Kanton, wie Françoise Morel (SP, Romont) und Patrice Morand (CVP, Bulle) in einem Postulat feststellten. Sie fordern deshalb in jedem Bezirk einen verstärkten regionalen Unterrichtsort, an dem nicht nur Unterricht in den wichtigsten Instrumenten, sondern auch und vor allem Gruppenkurse wie Solfege oder musikalische Früherziehung angeboten werden.Der Grosse Rat hat am Freitag dieses Postulat einstimmig überwiesen. Erziehungsdirektorin Isabelle Chassot versprach, eine Neuorganisation des Unterrichts zu studieren und dem Grossen Rat rasch einen Bericht vorzulegen.Für einen guten, modernen und effizienten Musikunterricht machte sich u. a. Rudolf Vonlanthen (FDP, Giffers) stark. Er wies darauf hin, dass es in Giffers seit zehn Jahren eine eigene Musikschule gibt, die von der Gemeinde mit 80 000 Franken unterstützt werde. Der gleiche Betrag werde ebenfalls für das Konservatorium ausgegeben. Er zeigte so auf, dass auch die Gemeinden die Initiative ergreifen können. «Kinder, die musizieren, sind glückliche Kinder», betonte er.

Für eine effiziente Berufsberatung

Einstimmig hat der Grosse Rat auch ein Postulat von Martin Tschopp (SP, Schmitten) und Hugo Raemy (SP, Murten) zur Berufsberatung angenommen. Sie fordern den Staatsrat auf, die Organisation der Berufsberatung im Kanton bezüglich Verhinderung von Jugendarbeitslosigkeit und Betreuung der Jugendlichen bei der Lehrstellensuche unter die Lupe zu nehmen. Ihrer Ansicht nach muss mehr für die Lehrstellensuche getan werden.Laut Erziehungsdirektorin Isabelle Chassot geniesst die Berufsberatung im Kanton Priorität. Sie will im Rahmen des neuen Gesetzesentwurfes über die Berufsberatung, der dem Grossen Rat demnächst unterbreitet wird, auf die Anliegen der Postulanten eingehen.

Welche Zukunft für die KDMS?

Wird aus der Kantonalen Diplommittelschule (KDMS) eine Fachmaturitätsschule für Gesundheit und Soziales (FMS-GS)? Für die Grossräte Nicole Aeby-Egger (CSP, Belfaux) und Guy-Noël Jelk (SP, Freiburg) würde eine Fachmaturität eine Aufwertung dieser Schule und ein anerkannter Ausweis für den Eintritt in die Fachhochschule für Gesundheit und Soziales bedeuten.Der Grosse Rat hat am Freitag das Postulat dieser Grossräte mit 86 zu 2 Stimmen angenommen. Erziehungsdirektorin Isabelle Chassot will aber nichts überstürzen. Sie gab zu verstehen, dass die Diplomandinnen der KDMS heute direkten Zugang zur Fachhochschule haben. Sie will die Entwicklung auf schweizerischer Ebene abwarten und nicht schnell ein zusätzliches Ausbildungsjahr anbieten. Der Staatsrat will aber einen Bericht ausarbeiten und prüfen, ob die Eröffnung einer Fachmaturitätsausbildung möglich und zweckmässig ist. az

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