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Reis ist nicht gleich Reis – mehr darüber zu wissen, lohnt sich

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Waren Sie auch schon auf anderen Kontinenten unterwegs? Dann sind Sie bestimmt überall Reis begegnet. In Südamerika wird Reis mit Bohnen und Huhn serviert. In Asien fehlt Reis bei keiner Mahlzeit. Dort ist das Getreide Hauptnahrungsmittel, so wie bei uns das Brot. Mehr als die Hälfte der Erdbevölkerung ernährt sich von Reis. Die Reispflanze hat eine lange Geschichte. Von Ausgrabungen wissen wir, dass sie bereits vor mehreren Tausend Jahren in China kultiviert wurde und erst viel später nach Europa und Amerika kam.

Der grösste Reisproduzent weltweit ist Asien, insbesondere China und Indien. In Europa produziert vor allem Italien Reis. Seit 1997 wird Risottoreis im Tessin angebaut. Auch Freiburger Landwirte haben letztes Jahr am Murtensee einen Versuch mit dem Reisanbau gewagt, und zwar mit grossem Erfolg: Dieses Jahr haben sie ihre Reisanbaufläche bereits vergrössert. Die Reispflanze ist einjährig und gedeiht in tropischen und subtropischen Gegenden bis in grosse Höhen. Sie war ursprünglich keine Wasserpflanze. Heute werden aber 80  Prozent der Reisernte im Nassanbau erzeugt, weil die Pflanzen in überfluteten Feldern resistenter gegen Unkrautbefall, Schädlinge und Klimaextreme sind. Unter idealen Bedingungen kann es jährlich bis zu drei Ernten geben.

Reis gibt es in verschiedenen Sorten, Farben und Formen, von rund zu lang, von weiss zu rot, schwarz und sogar grün, von nicht klebrig bis klebrig. Der Geschmack kann erdig, blumig, nussig oder süsslich sein. Der rote Reis wird in der Camargue auf tonhaltigem Boden angepflanzt, weshalb sich seine Schale rot färbt. Als bester Reis der Welt gilt der iranische Sadri-Reis, gemäss Reiseberichten ein einmaliges Geschmackserlebnis. Der Wildreis ist kein Reis, sondern ein nordamerikanisches Wassergras. Der braune oder Natur- oder Vollkornreis ist ungeschälter Reis, der ausser Stärke und Eiweiss auch Vitamine, Mineralien und Ballaststoffe aus den Randschichten des Reiskorns enthält. Er muss länger gekocht werden. Reis ist immer glutenfrei und kalorienarm.

Das Getreide spielt in vielen Kulturen eine grosse Rolle. In Asien ist Reis Symbol für Wohlstand und wurde in ländlichen Gegenden als Zahlungsmittel verwendet. In Europa werden Hochzeitspaare als Zeichen der Fruchtbarkeit noch heute mit Reis beworfen.

Beatrice Molinari ist Hausärztin im Ruhestand mit Interesse und Erfahrung auf dem Gebiet der Ernährung. bmolinari@sensemail.ch

Ratgeber Ernährung

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