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Rekordhalterin Daniela Simons

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Kein Eurovisions-Sieg, aber so viele Punkte wie keine andere

Die in Rom geborene Daniela Simons war von jüngster Kindheit an mit Musik in Kontakt. Ihr Vater war ein bekannter Musiker in der Unterhaltungsbranche. So lernte sie schon bald einmal mit dem Klavier umzugehen, und in jungen Jahren schrieb sie bereits ihre eigenen Kompositionen. Nicht nur ihre Stimme überzeugte Publikum und Kritik, sondern auch ihre Sprach- und Instrumentenkenntnisse. Sie studierte am Lausanner Konservatorium klassisches Piano.

Erste Wettbewerbserfahrungen

1984 gewann Daniela Simons «La grande Chance», einen Nachwuchsförderungs-Wettbewerb des Westschweizer Fernsehens TSR. Nur ein Jahr später nahm sie mit «Repars à zéro» an der Vorausscheidung zum Concours d’Eurovision de la Chanson teil. Sie kam hinter dem Duett Pino Gasparini und Mariella Farrée auf den zweiten Platz. Danach folgten viele Auftritte im Schweizer Fernsehen, so zum Beispiel bei der damals bekannten und von Heidi Abel präsentierten Show «Musik&Gäste».

Durch dieses Echo bestärkt, versuchte sie gleich ein Jahr später wieder am Concours d’Eurovision teilzunehmen. Mit einem grandiosen Vorsprung auf die anderen Mitstreiter holte sie mit dem von Atilla Sereftug komponierten und von Nella Martinetti getexteten «Pas pour moi» das Ticket für das internationale Finale in Bergen (Norwegen).

Kein Sieg, aber traumhaftes Resultat

Am grossen Finale 1986 in Bergen galt die Schweizer Vertreterin als die grosse Favoritin. Jedermann glaubte im Vorfeld, dass Daniela Simons den Sieg in die Schweiz bringen werde. Doch es kam alles ganz anders: Die erst 22-jährige Sandra Kim aus Belgien gewann überraschend den Wettbewerb. Ein Trostpflaster blieb der jungen Sängerin: Nie mehr seit 1986 wurde ihre Punktevorgabe (140) von einem Schweizer Teilnehmer gebrochen. Selbst als die Schweiz zwei Jahre später durch Céline Dion gewann, konnte dieser Punktestand nicht erreicht werden.

Die Enttäuschung über den Nicht-Sieg verflog rasch, und Daniela Simons wollte es nochmals wissen. 1991 nahm sie in Vevey an der Schweizer Vorausscheidung – mit vielen sehr guten Beiträgen – teil. Es kam zu einem Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen Daniela Simons und Carol Rich, die bereits 1987 für die Schweiz beim Grand Prix dabei war. Daniela Simons kam mit dem Titel «Come finirà» (Sereftug/Martinetti) auf den zweiten Rang. Die Vorausscheidung gewann damals die noch unbekannte Sandra Simò mit «Canzone per te». Mit dem Lied kam die Schweiz am Finale des Grand Prix in Rom auf den 5. Platz. Sandra Simò, besser bekannt unter ihrem richtigen Namen Sandra Studer, wurde eine bekannte und erfolgreiche Präsentatorin am Schweizer Fernsehen. Sie wird dieses Jahr das Finale des Grand Prix aus Stockholm präsentieren.

Keine direkte
Grand-Prix-Teilnahme mehr

Durch das erneute Scheitern distanzierte sich Daniela Simons vom Grand Prix und suchte andere Wege. Die Sängerin schliesst eine erneute Teilnahme am Grand Prix aus. Doch liess sie die Türe offen, als Texterin teilzunehmen.

Mittlerweile pflegt die Sängerin einen anderen Musikstil. So hört man zum Beispiel auf ihrem neuen Album «Un’ altra donna» vor allem Jazz und Blues heraus.

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