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Renovierte Motta nimmt Betrieb auf

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Renovierte Motta nimmt Betrieb auf

Das Freibad hat als erstes in der Schweiz einen Inox-Belag

Am kommenden Samstag beginnt in der Motta die neue Badesaison. Um die gelungene Renovation zu feiern, ist die Bevölkerung zu einem Tag der offenen Tür eingeladen.

Von CAROLE SCHNEUWLY

Seit vergangenem Herbst wurde in der Motta fleissig gebaut und renoviert. Nun präsentiert sich das städtische Freibad seinen Besucherinnen und Besuchern im neuen Kleid. Obwohl die unverwechselbare Architektur und das typische Mauerwerk, das teilweise aus dem Gründungsjahr 1923 stammt, erhalten blieben, hat sich im Inneren einiges verändert. Besonders stolz zeigten sich die Verantwortlichen gestern anlässlich einer Medienorientierung über den modernen, eleganten Inox-Belag in beiden Becken. So betonte der verantwortliche Gemeinderat Claude Masset, die Motta sei die erste offene Inox-Badeanstalt der Schweiz, was schon jetzt das Interesse zahlreicher anderer Gemeinden geweckt habe.

Das kalte Wasser ist Vergangenheit

Die neue Motta sehe aber nicht nur schöner aus, sondern sei auch spektakulärer geworden. Vor allem der bis auf Höhe des Beckenrandes angehobene Wasserspiegel und die Sprudelanlage im Nichtschwimmerbecken brächten eine neue Dynamik in das Bad. Besonders erfreut zeigte sich Masset weiter auch über die Tatsache, dass das Wasser künftig merklich wärmer sein werde. Für die Eröffnung am Samstag versprach er eine Mindesttemperatur von 24 Grad.

Vor der Renovation war das Wasser der Motta deshalb deutlich kühler als das in anderen Freibädern, weil das Bad wegen der veralteten Technik täglich etwa 200 Kubikmeter Wasser verloren hatte, die mühsam neu zugeführt und erhitzt werden mussten.
Weniger sichtbar als die Veränderungen an den beiden Schwimmbecken, aber nicht weniger wichtig, sind die tief greifenden Erneuerungen der technischen Installationen. Statt wie bisher nur einer arbeiten in den Gängen unterhalb der Badeanlage neu drei Pumpen, die je nach Bedarf separat ein- und ausgeschaltet werden können. Dies erklärte Moritz Egger, als stellvertretender Stadtarchitekt verantwortlich für die Renovierungsarbeiten, gegenüber der Presse. Neu gestaltet wurden weiter auch das Bademeisterlokal, die Garderoben und die Kabinen.

Noch etwas gedulden müssen sich all jene Schwimmer, denen Bodenmarkierungen wichtig sind: Die Bahnen im Schwimmerbecken können erst im Frühling 2004 eingezeichnet werden, weil die Zeit dieses Jahr nicht mehr gereicht hätte, um die Farbe trocknen zu lassen.

Givisiez finanziell beteiligt

Stadtammann Dominique de Buman freute sich nicht nur über den frist- und budgetgerechten Abschluss der Renovierungsarbeiten, sondern auch über die optimale Zusammenarbeit aller beteiligten Verwaltungsstellen und Institutionen sowie zwischen der Stadt und der Burgergemeinde.

Schade sei lediglich, dass sich die meisten Agglomerationsgemeinden der regionalen Bedeutung der Motta offenbar kaum bewusst seien: Einzig Givisiez habe sich mit 100 000 Franken an der Finanzierung beteiligt.

Tag der offenen Tür: Sa., 24. Mai, 10 bis 16 Uhr; Unterhaltung mit Primarschulen und Wassersportvereinen; Eintritt frei.
Burgergemeinde
finanziell beteiligt

Fast auf den Rappen genau konnte das Budget von 2,65 Mio. Franken für die Renovation der Motta eingehalten werden. Dies betonte Stadtarchitekt-Adjunkt Moritz Egger nicht ohne Stolz.

Da im Finanzplan der Stadt Freiburg die Erneuerung des Freibads nicht vorgesehen war, ist im vergangenen Oktober die Burgergemeinde in die Bresche gesprungen, welche die Anlage als historisches, architektonisches und soziales Erbgut erhalten wollte. Ab 2004 übernimmt die Burgergemeinde auch die Hälfte des Betriebsdefizits, dies bis zu einem Betrag von 50 000 Franken. Dafür hat sie von der Gemeinde Freiburg die Hälfte ihrer Aktien erhalten und mit zwei Vertretern im Verwaltungsrat der Freibad Motta AG Einsitz genommen. cs

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