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Reste von Sesselbahn und Skiliften am Schwyberg werden demontiert

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Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Autor: Imelda Ruffieux

Es tut sich was am Schwyberg. Allerdings wird keine neue Bahn gebaut und auch nicht das Bergrestaurant instand gestellt. Im Gegenteil: Bald werden fast alle Spuren der Sesselbahn sowie der Skilifte Güger und Tierliberg verschwunden sein. Eine spezialisierte Firma aus Frutigen ist seit dieser Woche am Werk, um die Seile und Metallteile der Masten zu demontieren.

Material weiterverwenden

Wie Otto Lötscher, Ammann von Plaffeien, erklärte, werden Teile des Materials für den Bau einer Transportseilbahn verwendet. Andere werden gelagert oder im Alteisen entsorgt.

«Der Oberamtmann ist der Meinung, dass es für die Ästhetik des Tourismusgebiets Schwarzsee nicht förderlich ist, wenn eine seit längerem nicht genutzte Sesselbahn das Ortsbild negativ mitprägt», heisst es in der Verfügung von Nicolas Bürgisser.

Die Ästhetik allein war nicht der einzige Grund für die Verfügung. Vielmehr ist es ein logischer Schritt, da kein valables Projekt für eine Wiederbelebung der touristischen Anlagen besteht. Die Skilifte sind weder funktionstüchtig, noch finden sich Hinweise für eine regelmässige Wartung. «Sie stellen daher für die Allgemeinheit ein Sicherheitsrisiko dar», stellt der Oberamtmann fest.

Kein Projekt verwirklicht

Am 30. Juni 2009 erlosch die mehrmals verlängerte Baubewilligung für den Wiederaufbau des Bergrestaurants auf dem Schwyberg, die gekoppelt war mit einer Wiederbelebung der Sesselbahn. Mehrfach hatte der Besitzer des Bergrestaurants, Peter Siffert, ein neues Projekt angekündigt. Keines der Vorhaben ist allerdings realisiert worden. Er hat sein Land, rund 2000 Quadratmeter, mittlerweile an die Groupe E verkauft. Eine der geplanten Windkraftanlagen soll auf dieser Parzelle zu stehen kommen (FN vom 1. Juli 2009).

Gemeinde ist Besitzerin

Was die Bahn-Anlagen betrifft, so hat die Gemeinde Plaffeien von ihrem Rückkaufrecht Gebrauch gemacht und ist nun wieder Besitzerin der Bahnanlage. «Die Gemeinde hat nicht die Absicht, selbst wieder eine Bahnanlage am Schwyberg zu realisieren», erklärt der Plaffeier Ammann. «Auch wir hätten so ein Projekt nur mit Hilfe von Investoren umsetzen können.»

Otto Lötscher bedauert es aber, dass am Schwyberg keine Bahn mehr läuft. «Es kommt mir irgendwie seltsam vor.» Vielleicht gebe es ja zu einem späteren Zeitpunkt wieder einmal jemanden, der einen neuen Anlauf wagen wolle.

Die Gemeinde hat die Demontage organisiert. Alles, was nicht von der Frutiger Firma geräumt wird, übernimmt die Gemeinde selbst. Das sind zum Beispiel die Holzhütten bei der Bergstation der Sesselbahn und bei der Tal- und Bergstation der Skilifte Güger und Tierliberg sowie die Rampen.

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