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Revision der Ortsplanung Murten geht in die zweite Mitwirkungsphase

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Autor: Marc Kipfer

Im Murtner Rathaus kann bis am 15. Juli während der Bürozeiten und einmal wöchentlich auch nach Feierabend die Begleitausstellung zur Ortsplanungsrevision besucht werden. Im Rahmen einer zweiten Mitwirkung soll die Bevölkerung aus ihrer Sicht auf Probleme aufmerksam machen, die es bei der laufenden Ortsplanungsrevision anzupacken gilt.

Begrenzter Raum für Einzonungen

Noch bevor die Eingaben aus der Bevölkerung ausgewertet sind, wagt der zuständige Ortsplaner Jörg Bönzli die Prognose, es stehe in Murten keine planerische Revolution bevor. «Das Prinzip heisst Kontinuität», sagte Bönzli am Mittwoch an einem öffentlichen Orientierungsanlass vor rund 70 Anwesenden.

So könne es beispielsweise im Bereich Wohn- und Mischnutzung nicht unbegrenzt zu Neueinzonungen kommen. «Der kantonale Richtplan sieht dafür in Murten die Fläche von knapp fünf Fussballfeldern vor», veranschaulichte Bönzli den begrenzten Raum für neue Siedlungen.

Auch Vize-Stadtammann Josef Haag, der die Planungskommission leitet, sieht zum jetzigen Zeitpunkt keine überraschenden Schritte kommen. Er bezeichnet die Planung als «eher defensiv».

Verkehr als Knackpunkt

Nach der Mitwirkungsphase werden bis Oktober konsolidierte Richtpläne in den Bereichen Siedlung, Verkehr, Landschaft und Energie ausgearbeitet. Die mitunter dringlichsten Probleme hat dabei der Verkehrsplaner Remo Schwarz zu lösen. Sein Bereich umfasst nicht nur die Quartiererschliessung und -beruhigung oder die Kapazitätsengpässe auf den Murtner Strassen, sondern auch die Parkplatzsituation. «In Zentrumsnähe kommt es jeden Tag zu einem enormen Parkplatzsuchverkehr», lautete das Votum eines Einwohners am Orientierungsanlass.

Schon in der ersten Mitwirkungsphase, als es um die Planungsziele ging, hätten sich viele Murtner zu Verkehrsproblemen geäussert, erinnert sich Josef Haag. «Darunter befanden sich auch utopische Forderungen, wie etwa eine komplette Untertunnelung der Umfahrungsstrasse», so Haag.

Das Problem mit der schwierig zu überquerenden Umfahrungsstrasse hängt laut Haag sehr eng mit der Siedlungsplanung zusammen. «Da Murten nur südlich dieser Strasse expandieren kann, liegt die Strasse immer weniger peripher.»

Entwicklung mitgestalten

Aus der Mitwirkung erhofft sich Haag Lösungsvorschläge zu diesem sowie die Erfassung weiterer Probleme.

Stadtpräsidentin Christiane Feldmann weist auf die im Rathaus und im Internet erhältlichen Formulare hin: «Es ist keine Doktorarbeit nötig, um die Entwicklung Murtens mitzugestalten. Zwei, drei Sätze können schon ausreichen.»

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