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Riesenerfolg für Tage der offenen Tür

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Riesenerfolg für Tage der offenen Tür

Dank Wetterglück strömten über 20 000 Personen nach Grangeneuve

Stadt und Land begegneten sich: Die Besucherinnen und Besucher konnten die vielfältigen Aktivitäten des Landwirtschaftlichen Instituts (IAG) und der Verwaltungseinheiten der Direktion der Institutionen sowie der Land- und Forstwirtschaft (ILFD) entdecken.

Von JOSEF JUNGO

«Jetzt weiss ich, was hinter dem Namen und Ort Grangeneuve steht», meinte eine Frau aus der Stadt. Diese Äusserung dürfte die Organisatoren besonders freuen, denn das Ziel der Veranstaltung bestand ja gerade darin, sich zu öffnen, zu informieren und Begegnung zu ermöglichen. Grangeneuve hat für die Vorbereitung dieses Grossanlasses keine Mühen gescheut. Die Türen und Herzen wurden geöffnet und die interessierten Personen kamen in Scharen.

Mit über 20 000 Besuchern wurden die kühnsten Erwartungen weit übertroffen. Erwartet hatte man etwa 8000. Wie die Organisatoren in einer Pressemitteilung erklären, machten die Besucher aus nichtbäuerlichen Kreisen gut zwei Drittel aus. Der Anlass profitierte vom günstigen Wetter. Einzig der Heliflug und der Ballonstart mussten wegen des vom Wetterdienst für den späteren Samstagnachmittag angekündigten Regens fallen gelassen werden. Und der Regen kam um 17.30 Uhr, wie angekündigt . . .

Zielsetzungen mehr als erfüllt

Am Sonntagabend zogen Direktor Francis Egger und OK-Präsident Hans-Jakob Bracher eine positive Bilanz. Etwa 800 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Instituts und der ILFD waren vom Freitagmittag bis gestern Abend im Einsatz. Grangeneuve konnte auf die Mithilfe zahlreicher Freiwilliger (Landfrauen, ehemalige Schülerinnen und Schüler der Land-, Milch- und Hauswirtschaft sowie von Partnerorganisationen) zählen.

Schon die ganzen Vorbereitungen waren für das Institut ein «guter Prozess», fasste Bracher zusammen. Die meisten Ideen für die hundert verschiedenen Aktivitäten seien von der Basis her gekommen. Und das OK habe bei der Konkretisierung und Koordination eine glückliche Hand gehabt. Die lobenden Worte, welche in diesen Tagen entgegengenommen werden durften, werden deshalb an alle Beteiligten weitergeleitet, betonte er. Viele Besucher kamen von auswärts. Er habe Leute aus dem Bündnerland und dem Thurgau getroffen, erklärte der OK-Präsident.

Äusserst erfolgreich war auch die von Agro-Image organisierte Milk-Night. Diese Premiere sei geglückt, führte Bracher aus. Über 800 Besucherinnen und Besucher erfreuten sich an diesem Milchfest mit Wettbewerben, Kuhmelken, Milchbeuteltanz, Raclettebar usw. An der Milchbar wurden Mischgetränke mit und ohne Alkohol mit Namen von Kuhrassen gemixt. Der lange Abend sei diszipliniert verlaufen und es habe keine Überbordungen gegeben, stellten die Organisatoren fest.

Die Debatten vom Samstag über aktuelle Fragen der Landwirtschaft sowie die Präsentationen vermittelten den Besuchern ein realitätsbezogenes Bild. Die Grossverteiler könnten sich ein Beispiel daran nehmen, meinte ein Besucher, der sich über die Werbung ärgert, weil diese oft eine nostalgische und heile Welt suggeriert, die es nicht mehr gebe.

Die Aufteilung des grossen Geländes in Grangeneuve in sechs Zonen mit verschiedenen Farben erleichterte den Besuchern den Rundgang. Nach der offiziellen Eröffnung am Freitagmittag lief der Besuch eher gemächlich an. Es kamen vor allem Schüler. Die an den verschiedenen Aktivitäten und Verpflegungsständen beschäftigten Personen konnten sich so einarbeiten und sich auf den Grossansturm vom Samstag und Sonntag vorbereiten.

1500 nahmen am Brunch teil

Beim Brunch am Sonntag und bei anderen Verpflegungsständen standen zeitweise Warteschlangen, wie man sie noch von der Expo in Erinnerung hat. Mehr als 1500 Personen haben am Brunch teilgenommen. Brot, Züpfen, Konfitüre, Honig, Süssmost u.a.m. wurden von den reformierten und katholischen Landfrauen sowie der Bäuerinnen aus dem französischen Kantonsteil bereitgestellt. Die Organisatoren konnten bei der Abwicklung auch auf die Unterstützung dieser Frauen zählen.

Der grosse Parkplatz unterhalb des Hauptgebäudes wurde am Samstag und Sonntag zu einem Marktplatz, wo verschiedenste Landwirtschaftsprodukte angeboten wurden. Auf grosses Interesse stiess das milchwirtschaftliche Zentrum. Der Besucheransturm war sehr gross. Bereits um 14.30 Uhr musste angekündigt werden, dass erst ab 16 Uhr wieder Joghurt degustiert werden könne. Auf weniger Interesse stiess allerdings das Molkebad. Lediglich einige Kinder und Jugendliche wagten es, das Badekleid anzuziehen.

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