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Saymen the Man hebt ab

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«Hier Simon Thalmann!» – der 32-Jährige meldet sich mit entspannt-vergnügter Stimme am Telefon. Dabei ist Thalmann, auch unter seinem musikalischen Pseudonym Saymen the Man bekannt, aktuell ein sehr gefragter Mann mit voller Agenda. Nur wenige Minuten vor dem Gespräch hat der gebürtige Plaffeier seinen Musikunterricht beendet. Nebst dem 70-Prozent-Pen­sum fokussiert sich Thalmann aufs Rappen: Am Freitag ist sein neustes Album «Planet» erschienen, das am 27. Oktober im Freiburger Fri-Son getauft wird.

Simon Thalmann, nach den Gastauftritten beim urchigen, bodenständigen Hintercher-Theater «Hörti Zytte» im Sommer geht Ihr Blick jetzt mit dem neuen Album «Planet» hoch ins Weltall: Wie bringen Sie diese unterschiedlichen Welten auf einen gemeinsamen Nenner?

Das ist eine spannende Frage, die mir auch schon Urs Balsiger gestellt hat (Anm. d. Red.: Balsiger hat Thalmanns Masterarbeit in Advanced Studies in Pop & Rock an der Hochschule der Künste Bern betreut, die Thalmann vorletzte Woche präsentiert hat). Wir waren in den Gründungsjahren von Eggippa Fifauter als Hip-Hopper im ländlichen Plaffeien Exoten, bereits da gab es einen gewissen Kontrast. Auch meine persönliche Liebesgeschichte mit einer ­indischen Frau hatte etwas Unkonventionelles. Mit dem ­Hintercher-Theater konnten wir dann eine moderne Liebesgeschichte im Old-School-Gewand präsentieren. Ich spiele generell gerne mit Kontrasten.

Auf der Hintercher-Bühne sind Sie unplugged aufgetreten, und auch auf dem Album ist die Begleitung grösstenteils akustisch gehalten: ein bewusster Entscheid gegen soundtechnische Spielereien?

Ja, auf jeden Fall. Die klassische Instrumentierung mit den Streichern, die ich fürs Album gewählt habe, stellt auch einen Kontrast dar: Im Hip-Hop ist man es gewohnt, einen Beat und elektronische Elemente vorzufinden. Hier wollte ich etwas Neues kreieren und Stile zusammenbringen, die man auf den ersten Blick vielleicht als inkompatibel erachten würde. Ich halte gerade den Streicherklang für einen der schönsten Klänge und schätze es, wenn Instrumente live gespielt werden.

Die Plattentaufe im Fri-Son folgt am 27. Oktober. Worauf konkret darf sich das Publikum freuen?

Da wird eine illustre Truppe auf der Bühne stehen: Ein Ensemble unterstützt mich, und es gibt viele Special Acts. Nostalgiker dürfen sich über einige alte Eggippa-Tracks freuen. Es wird ein grosses Fest in familiärer Atmosphäre!

Zum Album

Alte Weggefährten nebst Jungtalent Zoë

Saymens neuster Wurf «Planet» wurde am 12. Oktober veröffentlicht. Das Album mit zehn Tracks ist als CD erhältlich, bald folgt die Möglichkeit des digitalen Downloads und eventuell auch einer kleinen Vinyl-Serie. Als Gastmusiker figurieren Eggippa Fifauter, Gustav und die Tafersner Sängerin Zoë. In Stücken wie «De Spaut» und «Vertrübe» verarbeitet Saymen ein schmerzhaftes Beziehungsende. Daneben stehen «Kreativi Energie» und andere Tracks, die von einer positiv-optimistischen Grundstimmung geprägt sind.

cz

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