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SBB wollen in Schmitten renovieren

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Bahnhöfe Düdingen und Flamatt von der BLS Lötschbergbahn AG betrieben

Autor: Von IRMGARD LEHMANN

Man verliere zusehends die Lust am Bahnhof Schmitten in den Zug zu steigen, sagt Marianne Schafer-Perler, die an und für sich gerne den Zug benützt. Der Bahnhof sei ein Schandfleck für die Region. «Wenn man diese abbröckelnden Fassaden sieht, glaubt man sich vielmehr im Wilden Westen als in einer aufstrebenden Gemeinde in Stadtnähe.»Dessen ist sich auch die Gemeinde Schmitten bewusst. In den vergangenen Jahren hat sie denn auch bei den SBB mehrmals interveniert und Handeln gefordert. Im Juni fand mit der Immobilienabteilung der SBB eine Unterredung statt. Das weitere Vorgehen steht nun fest. Die SBB wollen renovieren und nicht abreissen. Eine Entscheidung, die von der Gemeinde Schmitten unterstützt wird, wie Ammann Urs Stampfli sagt. Ein Baugesuch liegt jedoch noch keines vor. Stampfli: «Wir sind zuversichtlich, dass das Projekt nächstes Jahr in Angriff genommen wird.»

Seit 2000 stillgelegt

Seit sechs Jahren geschlossen und immer noch nichts Konkretes. Warum diese lange Zeitspanne? «Bei stillgelegten Bahnhöfen muss die bauliche Substanz gründlich analysiert werden», sagt Jean-Louis Scherz, Pressesprecher der SBB. «Nur wenn man einer gewissen Rentabilität sicher ist, entscheidet sich die Immobilienabteilung der SBB für eine Renovation.»Im renovierten Gebäude soll voraussichtlich der Kiosk beim Bahnhof Schmitten (gegenwärtig ein alleinstehendes Gebäude) integriert werden – zusammen mit einem Dienstleistungsangebot der SBB, wie Warteraum, Fahrpläne und Billettautomaten. Noch sei die Finanzierung zwischen SBB und der Kioskbe- treiberin Valora AG nicht geklärt, bemerkt Scherz. Daher seien noch keine Baupläne eingereicht wor- den.

Reisezentren der BLS

Da der Bahnhof Schmitten unbedient ist, wird er weiterhin Teil der SBB bleiben. Nicht jedoch die Bahnhöfe Düdingen und Flamatt. Seit dem 1. Januar 2006 verfügen die Bahnhöfe Düdingen und Flamatt über eine andere Struktur. Zuständig für deren Betrieb ist die BLS Lötschbergbahn AG. Mit der Übernahme wurden die Bahnhöfe in Reisezentren umgewandelt. Nebst Bahnbilletten kann der Kunde ebenfalls Reisen buchen (Franctour, Railtour, Kuoni).Wie Damian Pfister, Marketingleiter der BLS, gegenüber den FN sagt, wurde die Übernahme bereits im Jahr 2001 im Rahmen einer Basisvereinbarung mit den SBB ausgehandelt. «Die BLS betreibt den Regional- und die SBB den Fernverkehr.» So wird die Strecke Bern-Brig nicht mehr von der BLS, sondern nur noch von den SBB bedient. Das Verkehrsunternehmen BLS Lötschbergbahn AG hingegen ist für die S-Bahn1 Bern-Freiburg zuständig. In diesem Rahmen hat sie den Betrieb der Bahnhöfe Düdingen und Flamatt übernommen.Das Reisezentrum Düdingen ist von Montag bis Freitag von 6.20 bis 18.35 Uhr und am Samstag von 7.30 bis 14 Uhr offen. In Flamatt hingegen ist das Zentrum samstags und sonntags geschlossen.

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