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Schade für Schmitten

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Schmitten als Dorf und Gemeinde im Sense-Unterland sorgte in der letzten Zeit für Gesprächsstoff. Die Wohnüberbauungen an der Bodenmattstrasse, an der Bagerstrasse (Mosaïque im Ochsenried), auf der Bagerhöhe, an der Unterdorfstrasse und beim Bahnhof – angrenzend zur Gemeinde Wünnewil-Flamatt. Gegen die Ortsplanungsstrategie wurde im Dezember eine Petition gestartet und diese Woche mit 506 Unterschriften dem Gemeinderat übergeben. Erwähnenswert ist ebenfalls das Brainstorming am 30. Oktober 2018 zum neuen Leitbild 2020–2040.

Diese Beispiele werfen verschiedene gesellschaftspolitische und wirtschaftliche Fragen auf. Bereits nach dem Zweiten Weltkrieg und vor allem in der zweiten Hälfte des zwanzigsten Jahrhunderts fand in Schmitten ein richtiger Aufschwung statt, bedingt durch Wohnungsbau der hiesigen Bevölkerung und durch die Ansiedlung namhafter Industrieunternehmen. Dadurch entstanden auch viele Arbeitsplätze – zum grossen Teil von hoher Wertschöpfung. Fortschrittliche und zukunftsorientierte Weichen wurden damals gestellt. Auch bestehende Gewerbebetriebe profitierten vom damaligen wirtschaftlichen Aufschwung.

Heute drängen sich für die Gemeinde einige Fragen auf: Die Firma Boschung AG hat Schmitten bereits verlassen. Die Firma Schumacher AG ist in einer Phase der strukturellen Veränderung. Es könnte sein, dass immer mehr Arbeitsplätze verloren gehen. Zum grossen Vorteil für Schmitten befindet sich die Firma Fabromont AG als weitaus grösster Arbeitgeber und Steuerzahler hier. Wenn die gegenwärtige «Wohnbauerei» weitergeht, droht Schmitten zu einer ausgesprochenen Schlaf- und Pendlergemeinde zu werden. Eine ununterbrochene Verkehrsüberlastung des Dorfzentrums wäre die Folge. Das Inserat auf der Titelseite der FN vom 12. Januar «Wohne wyni wott …» gehört leider eindeutig der Vergangenheit an. Schade für die bisher wohlhabende Gemeinde Schmitten!

Joseph Zosso, Schmitten

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