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Schiesslärm soll durch beschränkte Benutzung reduziert werden

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Autor: Nicole basieux

Der Schiesslärm in Cordast hat mehrere Anwohner derart genervt, dass zahlreiche Beschwerden bei der Raumplanungs-, Umwelt- und Baudirektion (RUBD) eingegangen sind.

Störender Schiessbetrieb

Die Opponenten haben sich zur Gruppe «Kommission gegen übermässigen Schiesslärm» (KgS) zusammengeschlossen. Sie kritisierten den zu intensiven Schiessbetrieb und die Überschreitungen der angekündigten Schiesszeiten.

Mit einem nun vorliegenden Entwurf unterstützt die RUBD teilweise die Anliegen der Opponenten.

Übertriebene Massnahmen

Die betroffenen Schützen finden die präsentierten Massnahmen jedoch übertrieben: «Wir sind ganz klar gegen diesen Entwurf. Die Schiesssportler haben mit den verlangten drei Tagen pro Woche zu wenig Trainingsmöglichkeiten», sagt Daniel Bächler, Präsident des Vereins Pistolensektion Cordast. Martin Bürgy, Präsident des Sportschützenvereins Cordast, ist derselben Ansicht.

«Die Leidtragenden sind einmal mehr die Vereine und der Nachwuchs», sagt Bürgy.

Gegen übermässigen Schiesslärm

Die KgS sind mit dem Entwurf weitgehend zufrieden. «Unser Ziel ist eine Reduktion des Schiesslärms», sagt Silvio Gattinoni, Mitglied der KgS. Mit diesem Entwurf sei das Ziel erreicht. «Wir sind nicht grundsätzlich gegen das Schiessen, nur gegen übermässigen Lärm», erklärt Daniela Heck, Anwohnerin und Mitglied der KgS. Martin Bürgy glaubt jedoch, dass es Heck nicht um den Schiesslärm geht, sondern dass sie grundsätzlich gegen das Schiessen sei.

Annehmbare Lösung für alle

Zwischen den Fronten befindet sich die Gemeinde Gurmels. Aufgrund der Ferienzeit und der erst am heutigen Abend stattfindenden Gemeinderatssitzung hat sie bisher noch keine Stellung bezogen. «Wichtig ist, dass eine Lösung gefunden wird, die für alle Parteien annehmbar ist», sagt Thomas Bürgy, Gemeindeverwalter in Gurmels, gegenüber den FN.

Noch anfechtbar

Der Entwurf der Raumplanungs-, Umwelt- und Baudirektion kann noch innerhalb der üblichen Frist von 30 Tagen beim Kantonsgericht angefochten werden.

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