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Schumacher will Konsultation nicht verlängern

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SchmittenDie Schumacher AG lehnt eine Verlängerung der Konsultationsfrist ab. Die Gewerkschaften Syna und Comedia hatten mehr Zeit als bis zum 18. Dezember gefordert, um die Lage zu prüfen. «Wir können nicht darauf eingehen», sagt Verwaltungsratspräsident Raoul Philipona. Die Restrukturierung basiere darauf, dass nach der Konsultationsfrist die Kündigungen ausgesprochen werden. Eine Verlängerung würde implizieren, dass die Firma einen Monat länger Löhne zahlen müsste; dazu fehle das Geld.

«Wir klären an der Betriebsversammlung ab, welches weitere Vorgehen die Belegschaft will», sagt Barbara Ackermann von Syna. Sie lobt, die Schumacher AG habe ihre Geschäftszahlen offengelegt – auch wenn noch die Zahlen zur Altersstruktur und Anzahl Dienstjahre der Personen, die entlassen werden, fehlen.

Aufgrund des politischen Druckes der SP haben die Schumacher AG und die Swisscom Directories eine Einigung gefunden (FN vom Samstag). Weil nun 2011 doch mehr Telefonbücher in Schmitten gebunden werden, können fünf bis sieben Stellen gerettet werden. Ob die Einigung auch einen Einfluss auf die Zeit nach 2011 haben wird, wurde nicht kommuniziert. «Es ist noch alles offen», sagt der Mediensprecher von Swisscom Directories, Martin Lüthi, auf Anfrage. Er hoffe jedoch, dass die beiden deutschen Generalunternehmer, die für 2012 mit der Produktion der Telefonbücher beauftragt sind, die Schumacher AG berücksichtigen werden. hpa

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