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Schützenpräsidium geht in den Seebezirk

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Fritz Herren hatte als 17-Jähriger bei den Jungschützen mit dem Schiesssport begonnen, heute schiesst er bei den Veteranen. Die Wahl zum neuen Präsidenten des Freiburger Kantonalschützenvereins am Samstag in Le Mouret verdankt er aber weniger seinen Schiesskünsten, als seinen Verdiensten in der Politik und im Verbandswesen.

Der zweisprachige Herren sass in seinem Wohnort Lurtigen 15 Jahre im Gemeinderat, davon stand er der Gemeinde fünf Jahre als Ammann vor. Für die CVP sass er zwölf Jahre im Grossen Rat. 2009 war Herren OK-Präsident des kantonalen Schützenfestes in Murten, und im Kantonalschützenverein amtierte er zuletzt als Vizepräsident.

Fritz Herren sagte nach seiner Wahl, es ehre ihn, dass er aus einem Vorstand mit einer Vielzahl an Persönlichkeiten als Präsident vorgeschlagen wurde. Er wurde mit Applaus ins Amt gewählt; einen Gegenkandidaten gab es nicht. Es mache ihn stolz, die Arbeit mehrerer illustrer Kantonalpräsidenten fortzusetzen, sagte Herren. «Schiessen ist meine Passion. Ich fühle mich sehr wohl in dieser grossen Familie.»

Vonlanthen Ehrenpräsident

Für den Giffersner Rudolf Vonlanthen war es deshalb ein Leichtes, nach neun Jahren das Amt an Fritz Herren zu übergeben. «Es ist Zeit für frisches Blut an der Spitze des Kantonalschützenvereins», meinte Vonlanthen. «Ich war stolz, Präsident zu sein. Ich war ein Schütze und werde immer ein Schütze bleiben», sagte er.

Nach der Amtsübergabe wurde Vonlanthen an der Delegiertenversammlung zum Ehrenpräsidenten des Freiburger Kantonalschützenvereins ernannt. Die Ehrung Vonlanthens nahm sein Nachfolger Fritz Herren vor. Dabei listete Herren die vielen Verdienste von Vonlanthen auf.

Wie Herren war Vonlanthen langjähriger Ammann, und er ist amtierender Grossrat. Das Kantonsparlament präsidierte Vonlanthen 2004 sogar. Im Schiessen hatte sich Vonlanthen seine Sporen bei den Feldschützen Giffers abverdient, und er war 1985 und 2003 OK-Präsident des Feldschiessens in Giffers. Auch dieses Jahr wird Vonlanthen das Feldschiessen in Giffers wieder präsidieren, und in dieser Funktion werde es noch zu zahlreichen Treffen mit dem Kantonalvorstand kommen, sagte Fritz Herren. Wie Herren hervorhob, sei es Vonlanthen gelungen, dank seinen Kontakten dem Kantonalschützenverein Sponsoren zu finden und so eine gesunde finanzielle Basis zu legen.

Antje Burri im Vorstand

Aus dem Vorstand des Kantonalschützenvereins trat nebst Vonlanthen aus beruflichen Gründen auch der Greyerzer Joël Ansermot aus. Neu wurden Antje Burri-Escher als Vertreterin des Sensebezirks sowie Martial Schenevey aus dem Saanebezirk in den Kantonalvorstand gewählt.

Die Delegiertenversammlung nahm traditionell zahlreiche Ehrungen für verdiente Schützinnen und Schützen vor. Der Jahresbericht des Präsidenten wurde diskussionslos genehmigt, und die Rechnung wies einen kleinen Gewinn aus. Mit einem Vermögen von 343 000 Franken geht es dem Kantonalschützenverein finanziell hervorragend.

An der Versammlung gab es zudem einige Informationen zum nächsten kantonalen Schützenfest in Düdingen. Dieses findet an den drei Wochenenden vom 5. bis 7., vom 12. bis 15. und vom 19. bis 21. Juli 2019 statt. Der Delegiertenversammlung wurde bereits das Logo und die Medaille des 30. Kantonalen vorgestellt.

Ehrenmitglieder

Dem Land und dem Kanton gedient

Der Freiburger Kantonalschützenverein hat den in Lugnorre wohnhaften bisherigen Chef der Armee, Korpskommandant André Blattmann, sowie den in den Ruhestand getretenen Staatsrat Erwin Jutzet zu Ehrenmitgliedern ernannt. «André Blattmann diente unserem Land und Erwin Jutzet unserem Kanton, und so auch unseren Schützen», würdigte der abgetretene Präsident Rudolf Vonlanthen die Ehrenmitglieder.

«Unter der Führung von André Blattmann war die Armee für uns Schützen immer ein zuverlässiger Partner. Er stellte das obligatorische Schiessen und das traditionelle Feldschiessen nie infrage. Als kluger Militärstratege wusste er um die Wichtigkeit des Schiesswesens ausser Dienst», so Vonlanthen. Zu Jutzet sagte er: «Neben dem Einsatz für die schwächeren Mitmenschen war ihm die Sicherheit unseres Kantons sehr wichtig. In diesem Sinne hat er uns Schützen immer im Bereich des Möglichen unterstützt. Als überzeugter Sozialdemokrat war es für ihn nicht immer leicht, dies seiner Partei zu erklären.»

uh

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